Gästebuch

28.04.2017 23:26
Dieter Kottenhoff schrieb zum StückHit me Baby - Vol. III
Kein Schauspiel im Schauspiel, Musik haben sie gemacht. Und dann auch nur zwei. Das heißt, der eine hat später noch seinen Bruder dazu geholt. Da war es aber schon zu spät, da hatten die beiden schon vierstimmig gesungen.
Also singen konnten sie beide. Aber sonst? Der eine konnte ja nur Gitarre spielen, vielleicht mal kurz Klavier. Sonst nix!! Der andere, der war ja so vielseitig: Glockenspiel, Gurke, Pauke und Trompete. Und singen konnte der erst recht. Wobei man sagen muss, dass der eine, der nur Gitarre spielte (Christopher Brandt) das auch wirklich konnte, genial was der auf seinen beiden Gitarren zaubert - allerdings nicht gleichzeitig!. Und Stefko Hanushevsky kennt man als Schauspieler, aber singen kann der wirklich.
Ein unterhaltsamer Abend mit Hit Me Baby Vol. III. Die Krönung kam mittendrin und - wie gesagt - vierstimmig: Bohemian Rhapsodie von nur den beiden. Was sonst noch kam? Sehen Sie selbst, ein Besuch lohnt sich!! Ich war jedenfalls begeistert!
25.04.2017 02:06
Barbara Altmann schrieb zum StückMohamed Achour erzählt Casablanca
Mohamed Achour hat uns am 23.4. einen wunderbaren und berührenden Theaterabend bereitet! In großer Vielfalt begegnet er seinem Publikum: witzig, angespannt, sinnierend, melancholisch, verzweifelt... mit gekonnter Sprachakrobatik erschließt er eine zersplitterte Welt, die am Ende zu einem Ganzen, bestehend aus eigentlich allem, was Theater so ausmacht, wird. Wir haben mit Freude und Begeisterung dabei zusehen und zuhören dürfen.
21.04.2017 22:37
Dieter Kottenhoff schrieb zum StückAdams Äpfel
Ein kurzweiliger Theaterabend liegt hinter mir. Aber leichte Kost war es nun auch nicht wirklich. Sicherlich, es gab einiges zu lachen ... bis einem das Lachen im Halse stecken blieb. Der Machtkampf zwischen Neonazi und Pfarrer war vor allem bibelfest. Und dass der Neonazi der einzige Vernünftige unter lauter Irren war, ist nun wirklich gewöhnungsbedürftig.
Alles in allem hat mir Inszenierung gut gefallen, und ob Fäkalsprache nun sein muss oder nicht ... ich weiß es nicht. Ich bin kein Freund davon, habe mich aber inzwischen daran gewöhnt.
Und zum Schluss das Beste: Die schauspielerische Leistung!!! Überragend!!! Ich bin versucht zu schreiben "wie immer im Kölner Schauspiel". Dies trifft zwar zu, aber daran gewöhnt man sich nicht. Die Schauspieler sind nun einmal erstklassig und bei jeder einzelnen Aufführung ein Erlebnis. Ich will an dieser Stelle auch Robert Dölle nicht hervorheben, aber wenn es einen Fanclub gäbe, wäre ich dabei!!!!!