Adams Äpfel

nach dem gleichnamigen Film von Anders Thomas Jensen
Besetzung
Ivan, Pfarrer
Adam, Neonazi
Gunnar, Alkoholiker
Khalid, Räuber
Sarah, schwangere Alkoholikerin
Kolberg, Arzt
Esben, Neonazi
Poul, Ex-Kapo, sehr alt
Horst Sommerfeld
 
Regie
Bühne
Nehle Balkhausen
Kostüme
Arianna Fantin
Musik
Emil A. Høyer
Licht
Mårten K. Axelsson
Dramaturgie
Kommentare
04.06.2017 20:05
Julia Schneiders schrieb zum StückAdams Äpfel
Aufgrund einiger Kommentare wollte ich fast nicht ins Theater kommen. Gott sei Dank habe ich es doch getan! Da Theater hat mir fast besser gefallen als der Film und die Leistung der Schauspieler war wirklich überragend. Ein tolles, wenn auch sehr gewöhnungsbedürftiges Stück, aber so war der Film eben auch. Vielen Dank für den interessanten Abend. Ich komme nun sicher öfters ins Depot.
23.05.2017 22:34
ÄnnandPhil schrieb zum StückAdams Äpfel
Leider ist im Gegensatz zu anderen exzellenten Vorstellungen des Schauspiel Köln der Funke diesmal weder bei den Darstellern noch bei uns Zuschauern übergesprungen.
21.04.2017 22:37
Dieter Kottenhoff schrieb zum StückAdams Äpfel
Ein kurzweiliger Theaterabend liegt hinter mir. Aber leichte Kost war es nun auch nicht wirklich. Sicherlich, es gab einiges zu lachen ... bis einem das Lachen im Halse stecken blieb. Der Machtkampf zwischen Neonazi und Pfarrer war vor allem bibelfest. Und dass der Neonazi der einzige Vernünftige unter lauter Irren war, ist nun wirklich gewöhnungsbedürftig.
Alles in allem hat mir Inszenierung gut gefallen, und ob Fäkalsprache nun sein muss oder nicht ... ich weiß es nicht. Ich bin kein Freund davon, habe mich aber inzwischen daran gewöhnt.
Und zum Schluss das Beste: Die schauspielerische Leistung!!! Überragend!!! Ich bin versucht zu schreiben "wie immer im Kölner Schauspiel". Dies trifft zwar zu, aber daran gewöhnt man sich nicht. Die Schauspieler sind nun einmal erstklassig und bei jeder einzelnen Aufführung ein Erlebnis. Ich will an dieser Stelle auch Robert Dölle nicht hervorheben, aber wenn es einen Fanclub gäbe, wäre ich dabei!!!!!
24.03.2017 16:11
Christian Kehmeier schrieb zum StückAdams Äpfel
Ich habe die Vorstellung am 30.12.2016 besucht und kann die positiven Kommentare leider in keiner Weise teilen.
Für mich sind Fäkalsprache und plumpe Brutalität weder kleine noch große Kunst, das kann ich jeden Tag auf der Straße und in der Bahn erleben. Die psychischen Konflikte und Interaktionen bzw. Machtkämpfe wurden für mich zu keinem Zeitpunkt vermittelt. Das war noch nicht mal provozierend, nur abstoßend, passt leider insgesamt zum Niveau des Kölner Schauspiels.
15.01.2017 20:57
Werner Deuß schrieb zum StückAdams Äpfel
So muss Theater sein.
Tolle Story, sehr nachdenklich stimmend, aber auch mit vielen Lachern.

Super Schauspieler: Robert Dölle mit seiner markanten Stimme, Jörg Ratjen unverwüstbar, Martin Reinke eindringlich leise,
Annika Schilling und Nikolaus Benda mit faszinierender Tanz/Artistik Einlage und die anderen, die in Nichts nachstehen.

Spannung vom ersten Moment an.

Merke: Kunst ohne Moral ist bloße Kosmetik. Und heute Abend gab es Große Kunst.

Bitte weiter so.
04.12.2016 19:18
Larissa So schrieb zum StückAdams Äpfel
Vielen vielen Dank für diese grandiose Aufführung gestern Abend! Es hat so viel Spaß gemacht zu sehen, wie die Geschichte des Films umgesetzt wurde... ihr seid ALLE wahnsinnig gute Schauspieler und von tiefem Mitgefühl bis Lachen war bei mir alles dabei. Ihr habt also eine super Leistung vollbracht!! Herzliche Grüße aus Düsseldorf und alles Gute für euch, eure Larissa
01.12.2016 22:26
Thomas Jäckle schrieb zum StückAdams Äpfel
Die Damen und Herren Schauspieler werden immer besser !
So langsam werde ich zum Fan dieser aussergewöhnlich talentierten Truppe.
Erste Sahne.....
24.11.2016 16:35
Charlotte Platzer schrieb zum StückAdams Äpfel
Gestern habe ich die Vorstellung besucht und bin noch immer in Gedanken bei der außerordentlich guten Aufführung!

Den Film fand ich schon klasse, doch die Umsetzung auf der Theaterbühne hat mir wirklich neue Eindrücke verschafft. DANKE! dem tollen Kölner Ensemble! Ihr seid wunderbar! Adam/ Robert: HAMMER!

Freue mich schon auf das nächste Mal!

Premiere am 18. November 2016

Weitere Stücke

Wenn ich nicht hier bin

von und mit der Oldschool des Schauspiel Köln

Peer Gynt

von Henrik Ibsen

Die Lücke

Ein Stück Keupstraße

Frau Schmitz

von Lukas Bärfuss

Tod eines Handlungsreisenden

von Arthur Miller
Deutsch von Volker Schlöndorff

Arsen und Spitzenhäubchen

von Joseph Kesselring

Geächtet

von Ayad Akhtar

Istanbul

von Nuran David Calis

Wir wollen Plankton sein

von Julian Pörksen      

Occident Express

von Stefano Massini

Jemand wie ich

von Charlotte Roos

Hit me Baby - Vol. III

Stefko Hanushevsky und Christopher Brandt machen das Beste aus 400 Jahren Musikgeschichte

Romeo und Julia

von William Shakespeare

Stop Making Sense / Talking Heads

Tanzfilme

von Jonathan Demme und Wim Vandekeybus

Gartentag

Endlossuppe Teil IV mit Eschi Fiege

Böll lesen: Frauen vor Flußlandschaft

Es lesen Sophia Burtscher und Melanie Kretschmann
Einrichtung: Hermann Müller

Ansichten eines Clowns

von Heinrich Böll
Theaterfassung von Thomas Jonigk

Faust II

von Johann Wolfgang von Goethe

Max Küng

liest aus seinem neuen Roman
DIE RETTUNG DER DINGE

Glaubenskämpfer

Religionssuche zwischen Kloster, Moschee und Synagoge
von Nuran David Calis

Sprengkörperballade

von Magdalena Schrefel

Faust I

von Johann Wolfgang von Goethe

Mitleid. Die Geschichte des Maschinengewehrs

In Kooperation mit der Akademie der Künste der Welt
von Milo Rau

Richard Siegal | BALLET OF DIFFERENCE | Triple Bill (AT)

Eine Koproduktion mit Tanz Köln und dem Muffatwerk München

Endspiel

von Samuel Beckett

Winterreise

Eine Übernahme vom Burgtheater Wien
von Elfriede Jelinek

Die Weber

von Gerhart Hauptmann

Mohamed Achour erzählt Casablanca

von petschinka und Rafael Sanchez

Don Quijote

nach Miguel de Cervantes

Cyrano de Bergerac

Romantische Komödie von Edmond Rostand                 

Der gute Mensch von Sezuan

von Bertolt Brecht | mit Musik von Paul Dessau

Wilhelm Tell

von Friedrich Schiller

Battlefield

Basierend auf der Mahabharata und dem Stück von Jean-Claude Carrière

Habe die Ehre

Parallelgesellschaftskomödie von Ibrahim Amir

2666

Basierend auf dem Roman von Roberto Bolaño

Wonderland Ave.

von Sibylle Berg

Umbettung

von Jens Albinus                          

Hool

nach dem Roman von Philipp Winkler | Bühnenfassung von Nuran David Calis

Woyzeck

von Georg Büchner

Heimwärts

von Ibrahim Amir

Alles, was ich nicht erinnere

nach dem Roman von Jonas Hassen Khemiri

Hamlet

von William Shakespeare