Romeo und Julia

von William Shakespeare
In der Übersetzung von Gesine Danckwart
Nächste Vorstellung22.10.

Trailer: ROMEO UND JULIA

Besetzung
Romeo
Julia
Mercutio
Benvolio
Nicolas Lehni
Tybalt
Paris / Apotheker
Lady Capulet
Escalus / Bruder Lorenzo
Amme
 
Regie
Bühne
Bettina Pommer
Kostüme
Teresa Vergho
Musik
Daniel Murena
Licht
Michael Frank
Video
Leon Landsberg
Dramaturgie
Kommentare
17.10.2017 17:01
Dr.Ralf Rizzi schrieb zum StückRomeo und Julia
Ich kann dem Vorposter nur zustimmen. Die Vorstellung endet erst, wenn der Applaus endet. Bei Romeo saß ich in der ersten Reihe, so dass ich die Störenfriede nicht mitbekam.
Bei der Premiere der Traviata in der Oper am nächsten Tag saß ich in den hinteren Reihen und fühlte mich sehr gestört, dass einige sofort aufstanden und gingen.Und nicht nur der Respekt vor den Mitwirkenden verbietet dieses Verhalten, auch als Zuschauer ist es höchst unangenehm, wenn man aufstehen muss, weil einige Menschen die paar Minuten nicht mehr aushalten. Das ist rücksichstloses Verhalten und sollte nicht so hingenommen werden. Und im übrigen, seinen Unmut über die Vorstelllung sollte man grundsätzlich nicht gegenüber den Schauspielern äußern, sondern wenn schon, dann gegenüber der Regie. Und dann bleibt man bis zum Schluss. und buht meinetwegen oder applaudiert nicht. M.E ein ungeschriebenes Gesetz, das es zu beachten gilt.
15.10.2017 22:29
Dieter Kottenhoff schrieb zum StückRomeo und Julia
Man konnte gespannt sein, wie der Klassiker nun im Jahre 2017 in Köln aufbereitet wurde. Dramaturgin Pinar Karabulut ist für Überraschungen und andere Blickwinkel gut, hieß es. Und vor allem das mit dem anderen Blickwinkel stimmte. Ein überraschendes Bühnenbild aus - gefühlt - unendlich vielen Drehtüren, eine etwas gekürzte Shakespear-Fassung und einige Variationen, die mich zum Teil an Free Jazz erinnerten. Die Hauptrollen waren mit Thomas Brandt und Kristin Steffen, zwei jungen Talenten, brilliant besetzt, wobei Brandt vielleicht etwas mehr von sich hätte zeigen und Steffen weniger brüllen und schreien können. Das Ganze war dann so aufbereitet, dass aus leichter Kost Normal-Kost wurde - auch nicht schlecht!! Ich war zufrieden, der Abend gelungen, vielen Dank dafür.
Als P.S. noch zwei negative Anmerkungen:
1. Das Schauspiel Köln sollte so ganz allmählich die Temperierung seiner Spielstätten in den Griff bekommen. Auch dieses Mal glich das Theater mehr einer Saune!!
2. Der zweite Minus-Punkt geht ans Publikum: Man sollte den Schauspielern doch so viel Respekt und Anerkennung zollen, dass man das Theater nicht umgehend nach dem letzten Wort auf der Bühne verlässt. Bis zum Schluss des Beifalls kann man sitzenbleiben, auch wenn man selbst vielleicht nicht applaudieren möchte.
15.10.2017 16:43
Josef schrieb zum StückRomeo und Julia
Den Babygesitteten: Das Stück dauerte bei der Premiere - ohne Pause gespielt - rund zweieinhalb Stunden, mit nur einem kurzen Hänger. Schauspiel Köln wird aber hoffentlich auch noch eine offizielle 'Hausnummer' angeben.
15.10.2017 16:40
Josef schrieb zum StückRomeo und Julia
Interessantes Bühnenbild. Nervend war etwa das ballettoide Gehampele gerade zu Beginn. Insbesondere Tänzer N. Benda wirkte schauspielerisch und vom Ego nicht ausgelastet. Gute Leistung von Steffen (das punktuelle Brüllen musste sie vermutlich übertrieben spielen), der Romeo war trotz seiner eigentlichen Tragik als irrelevant angelegt, wieso auch immer.
Die Kürzungen und Varianten waren teils regelrecht gegen Shakespeare, doch zumindest nachvollziehbare Interpretationen.
Fazit: Effekte sind leider noch kein Theater. Aber man kann es sich antun.
15.10.2017 13:45
Dr.Ralf Rizzi schrieb zum StückRomeo und Julia
Bravi, hier hat Pinar Karabulut schon jetzt nicht ihr Gesellenstück, sondern ihr Meisterstück dargeboten. Eine inszenatorische Glanzleistung, ebenfalls die aller Schauspieler und Schauspielerinnen.
Ich denke, so macht Shakespeare auch Theateranfängern und klassikermüden Schülern Spaß, da so spannend, dass man die Zeit vergisst.
Und alle, die ansonsten das Kino bevorzugen, werden merken, ihnen wird hier ein Sterne Menue serviert und im Kino meist nur ein trister Hamburger.
14.10.2017 18:10
Josef schrieb zum StückRomeo und Julia
Naja, ist doch bei einer Premiere noch immer schwer zu sagen - zahlen Sie dem Babysitter einfach sicherheitshalber etwas mehr. Mit dem Rad ist man auch flexibler als mit dem Bus. - Naja, aber grundsätzlich wäre eine grobe Schätzung schon praktisch.
28.09.2017 22:38
NN schrieb zum StückRomeo und Julia
Liebes Theater Köln,
bei der Beschreibung der Stücke fehlt die Spieldauer.
Manche Theaterbesucher wollen z.B. ihren Babysitter planen o.ä.
Kostet sogar nicht mal was, dies zu ergänzen.
Vom Verlassenwerden - Ein Essay von Sven Hillenkamp

VOM VERLASSENWERDEN

Premiere am 14. Oktober 2017

Vorstellungen

So 22.10.2017
18.00 - 20.15
Depot 1
Ausverkauft | evtl. Restkarten an der Abendkasse
Do 26.10.2017
19.30 - 21.45 | ABO DO 1+2
Depot 1
Fr 03.11.2017
19.30 - 21.45 | ABO FR 1+2
Depot 1
Sa 04.11.2017
19.30 - 21.45 | ABO SA 1
Depot 1
Sa 11.11.2017
19.30 - 21.45 | ABO SA 2
Depot 1
So 12.11.2017
16.00 - 18.15 | ABO SN 1+2
Depot 1
Mi 29.11.2017
19.30 - 21.45 | ABO MI 1+2
Depot 1
Ausverkauft | evtl. Restkarten an der Abendkasse

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Romantische Komödie von Edmond Rostand