Der gute Mensch von Sezuan

von Bertolt Brecht | mit Musik von Paul Dessau
Nächste Vorstellung26.05.
Besetzung
 
Regie
Bühne
Christian Beck
Kostüme
Elke von Sivers
Musikalische Leitung
Puppen
Atif Hussein
Franziska Müller-Hartmann
Dramaturgie
Kommentare
05.02.2017 15:39
Dr.Ralf D.Rizzi schrieb zum StückDer gute Mensch von Sezuan
Ein Genuss sondergleichen. Alle! Schauspielerinnen und Schauspieler auf hohem Niveau., perfekte Regie von Moritz Sostmann.
Auch wer das Stück, wie ich, schpn öfters gesehen hat, die Kölner Inszenierung ist dennoch empfehelnswert. Bravo für Mahamed Achour als Pilot, wenn er auf der Theke der Garderobe stehend, in der Pause, Paul Dessaus Lied vom St. Nimmerleistag vorträgt.. Unbedingt ansehen.
07.03.2016 09:34
2 Schülerinnen, beide 17 schrieb zum StückDer gute Mensch von Sezuan
Es ist unmöglich in einer kapitalistischen Welt gut zu sein, diesen Kerngedanken thematisiert das Stück ,,Der gute Mensch von Sezuan" Brechts, und auch der Inszenierung gelingt es, diesen Gedanken zu vermitteln. Auch die brecht´sche Dramaturgie wurde umfassend umgesetzt. Die Inszenierung mit den Puppen, die musikalische Begleitung, die Hochzeit außerhalb des Saals, alles trägt zu den sogenannten Verfremdungseffekten bei und lässt den einzelnen Zuschauer eine reflektierte, kritische Distanz zum Stück einnehmen. Besonders überzeugend ist die schauspielerische Leistung von nur sechs Schauspielern. Jedoch muss an dieser Stelle noch angefügt werden, dass die Akzente der Familie sowie die Darstellung mit fast schon lächerlichen Puppen, die vor allem einen klischeehaften Realitätsbezug sowie Aktualitätsbezug herzustellen versuchen, die Qualität des Stückes wortwörtlich runterziehen.
07.03.2016 09:31
schülerinnen, 16 und 17 schrieb zum StückDer gute Mensch von Sezuan
Am 11.02.2016 haben wir im Rahmen des Deutsch LKs vom Albertus-Magnus Gymnasium, uns die Inszenierung des Stückes " Der gute Mensch von Sezuan" angeschaut. wir haben uns während des Unterrichts intensiv mit dem brechtigen- Theater beschäftigt. Daher konnten wir uns kritisch mit dem stück auseinandersetzen. Vor allem der verwendete Verfremdungeffekt blieb uns positiv in Erinnerung gestützt wurde dies außerdem durch die herrvoragende schauspielerische Leistung. Doch der Humor war oftmals überzogen, welcher die Inszinierung oftmals ins lächerliche zog. Trotzdem ist das Stück weiter zu empfehlen!!
07.03.2016 09:30
Schülerin, 17 schrieb zum StückDer gute Mensch von Sezuan
Am 11.2. besuchten wir das Stück "Der gute Mensch von Sezuan" im Rahmen der Schule. Am Anfang waren alle geschockt. Keiner hatte zuvor ein Stück von Brecht gesehen und dementsprechend auch kaum ein Bild von dem Ausmaß der Verfremdungseffekte gehabt. Diese waren reichlich vorhanden: von Puppenspielen, Umziehen auf der Bühne, über Verlagerung der Handlung in das Foyer, Regen aus Wasserschläuchen bis hin zu unerwartetem Lärm, dem Rauchen auf der Bühne und vielen, flüsternden Göttern. Die Meinungen dazu waren gespalten. Brecht hätten große Teile der Inszenierung vermutlich gefallen. Aber ob er den klischeehaften "Asi-Slang" der Arbeitslosen Familie vorgesehen hatte, wer weiß das? Wir waren zum Teil verwirrt.
07.03.2016 09:30
Schülerin schrieb zum StückDer gute Mensch von Sezuan
Die Aufführung des Stückes "Der gute Mensch von Sezuan" von Bertolt Brecht ist eine gelungene Inszenierung. Brechts Verfremdungseffekte wurden funktional eingesetzt, beispielsweise in Form von Unterbrechungen des Handlungsverlaufes durch erzählende Perspektiven, Musik, direkte Ansprachen an das Publikum und durch den Einsatz von Puppen. Besonders gelungen fanden wir die schauspielerische Leistung, wodurch wir die Inszenierung weiterempfehlen können.
07.03.2016 09:29
Schüler, 16 schrieb zum StückDer gute Mensch von Sezuan
Beim Eintritt in den eigentlichen Theatersaal bekam man den Eindruck man würde sich auf einer Baustelle wiederfinden. Ein Erdhügel macht ungefähr ein Viertel der Bühne aus, an der Wand lehnen Absperrgitter, und der hintere Teil der Bühne wird von einer Mülltonne, welche später der mittellosen Familie als Haus dient, beherrscht. Einzig und allein das Klavier passt nicht in dieses armutdarstellende Bühnenbild.
Hat man das Buch noch relativ gut in Erinnerung so wird einem die unpassende Musik schnell auffallen. Statt unstimmigen Klaviereinlagen hatte ich eher ruhige Musik erwartet.
07.03.2016 09:29
Nick Felix Dreikausen, Luis Ludger Lu Schulte Kellinghaus schrieb zum StückDer gute Mensch von Sezuan
Am 11/02/16 haben wir mit unserem Deutsch-Leistungskurs eines städtischen Gymnasiums, das Stück "Der gute Mensch von Sezuan" von Bertold Brecht in der Inszenierung des Schauspielhaus-Köln gesehen.

Gleich am Anfang fiel auf, dass der von Brecht intendierte V-Effekt gut umgesetzt wurde, indem für Wang - den Wasserträger - und Shen Te, Puppen eingesetzt wurden, die durch die Schauspieler, die die Götter verkörpern sollten, bewegt und synchronisiert wurden. Die Nähe, die der Zuschauer in diesen Szenen zu den Protagonisten aufbauen könnte, wurde hier effektiv durch Dehumanisierung genommen, sodass man sich gleich in diese Form des epischen Theaters hineinversetzen konnte.
Das Problem, dass sich hierbei jedoch im weiteren Verlauf des Stückes auftat, kam jedoch in der Überstrapazierung ebendieses Effektes zustande.
Die Komik die das Stück durch die Puppen bekam, die Witze und witzige Akzente von sich gaben, als gäbe es kein Morgen, nahmen dem Zuschauer das Gefühl, sich in einem ernstzunehmenden Theatersück zu befinden.
Auch wenn dem Zusachauer dadurch seine Rolle klar wird, fehlt es diesem Stück vorne und hinten an Klasse und Ernsthaftigkeit.

Letztendlich lässt sich nur sagen, dass man mit dem V-Effekt, ein schlechtes Theater nicht entschuldigen lässt.

Tschau. *Mic Drop*

MFG, NICK UND LUIS :-) (Training)
07.03.2016 09:28
Tamela, Schülerin, 17 Jahre schrieb zum StückDer gute Mensch von Sezuan
Das Licht ist aus, nur die Bühne ist leicht beleuchtet. Die Tor fährt langsam nach oben und herein treten "Engel". So beginnt die Inszenierung von "Der Gute Mensch Von Sezuan" im Schauspielhaus Köln. Doch die Suche nach einem guten Menschen, der zugleich ein würdevolles Leben führt, stellt sich als schwierig heraus. Mithilfe von Puppen wird der von Brecht entwickelte Verfremdungseffekt deutlich. Die selbstgespielten Lieder auf der Bühne, sowie die Soundeffekte unterbrechen die dramatischen Handlungen und lenken die Aufmerksamkeit des Publikums auf neue Eindrücke. In der Pause dann die Überraschung. Außerhalb des Theaters, in der Eingangshalle, geht das Stück weiter mit Einbindung des Publikums. Die moderner gestaltete Art wird von vielen zwiespältig betrachtet, dennoch ist es definitiv einen Besuch wert.
Trotz einfachen Bühnenbilde - man beachte den Sandhaufen auf der Bühne - werden die verschiedenen Bilder Brechts interessant und vielseitig aufgeführt. Eine schöne Abwechlung, sowohl für Schüler als auch interessierte Erwachsene.

Vorstellungen

ZUM LETZTEN MAL IN DIESER SPIELZEIT
Fr 26.05.2017
19.00 - 22.10
Depot 2

Weitere Stücke

Geächtet

von Ayad Akhtar

Iwanow

von Anton Tschechow

Zehn Milliarden - ohne mich

nach dem Bestseller von Stephen Emmott

Hamlet

von William Shakespeare

Tod eines Handlungsreisenden

von Arthur Miller
Deutsch von Volker Schlöndorff

Wir wollen Plankton sein

von Julian Pörksen      

Tectonics GO Britney

Ein musikalischer Abend des Gürzenich-Orchesters | Leitung Ilan Volkov

Auftakt

Festival für szenische Texte

Faust I

von Johann Wolfgang von Goethe

Ansichten eines Clowns

von Heinrich Böll
Theaterfassung von Thomas Jonigk

Europa ist tot! Es lebe Europa!

Britney rebelliert gegen den Nationalismus
Jörg Ratjen liest DAS HIER IST WASSER von David Foster Wallace (USA)

Hit me Baby - Vol. III

Stefko Hanushevsky und Christopher Brandt machen das Beste aus 400 Jahren Musikgeschichte

Istanbul

von Nuran David Calis

Der Menschenfeind

Komödie von Molière

Adams Äpfel

nach dem gleichnamigen Film von Anders Thomas Jensen

Sprengkörperballade

von Magdalena Schrefel

Kleines

von Hannah Moscovitch
Deutsch von Bastian Häfner    

Vaterland

Ein alternatives Märchen für Deutschland von Magda Lena Schlott und Pınar Karabulut

Mohamed Achour erzählt Casablanca

von petschinka und Rafael Sanchez

Faust II

von Johann Wolfgang von Goethe

LEHMAN BROTHERS.

Aufstieg und Fall einer Dynastie
von Stefano Massini      

Furcht und Ekel. Das Privatleben glücklicher Leute

Szenen aus Deutschland von Dirk Laucke

Die Lücke

Ein Stück Keupstraße

Swallow

von Stef Smith

Pollyester Live!

Die große Schatzi Nacht

Doğan Akhanlı liest

gemeinsam mit Seán McDonagh aus seinem Werk

Magic Afternoon

von Wolfgang Bauer

Cyrano de Bergerac

Romantische Komödie von Edmond Rostand                 

If I can - Die zweite Staffel

Die Theatersoap von und mit Phillipp Pleßmann und Ben Höppner
Text und Redaktion: Charlotte Roos

Gartentag

Schnitzkunst und Pitas du monde

Arsen und Spitzenhäubchen

Ersatzproduktion für EFFZEH! EFFZEH!
von Joseph Kesselring

Effzeh! Effzeh! - Entfällt!

Ein Fußballoratorium von und mit Rainald Grebe

Jemand wie ich

von Charlotte Roos

Stadt und Improvisation

Architektur & Musik

Glaubenskämpfer

Religionssuche zwischen Kloster, Moschee und Synagoge
von Nuran David Calis

Karnickel

von Dirk Laucke

All eyes on us

Audiovisuelle Istallation von Manja Ebert

If I can - Die zweite Staffel

Lukas Punthammer is back!

Don Quijote

nach Miguel de Cervantes

Habe die Ehre

Parallelgesellschaftskomödie von Ibrahim Amir

Moeder

Peeping Tom

Die Opferung von Gorge Mastromas

von Dennis Kelly      

Frau Schmitz

von Lukas Bärfuss

Romeo und Julia

von William Shakespeare

Umbettung

von Jens Albinus                          

Wonderland Ave.

von Sibylle Berg

Endspiel

von Samuel Beckett

Robinson Crusoe

Kinder- und Familienstück nach Daniel Defoe

Mitleid. Die Geschichte des Maschinengewehrs

In Kooperation mit der Akademie der Künste der Welt
von Milo Rau

Heimwärts

von Ibrahim Amir

Alles, was ich nicht erinnere

nach dem Roman von Jonas Hassen Khemiri

Winterreise

Eine Übernahme vom Burgtheater Wien
von Elfriede Jelinek

Occident Express

von Stefano Massini

2666

Basierend auf dem Roman von Roberto Bolaño

Richard Siegal | Ballets of Diffrence | Triple Bill (AT)

Eine Koproduktion mit Tanz Köln und dem Muffatwerk München

MEGA ISRAEL

Hofesh Shechter I Sharon Eyal & Gay Behar I Ohad Naharin | Gauthier Dance | Dance Company

Verklärte Nacht

von Anne Teresa De Keersmaeker

Peer Gynt

von Henrik Ibsen

Battlefield

Basierend auf der Mahabharata und dem Stück von Jean-Claude Carrière

Groß und klein

von Botho Strauß

Ein Volksfeind

von Henrik Ibsen

Victor oder Die Kinder an der Macht

Bürgerliches Schauspiel von Roger Vitrac

Der Revisor

Komödie von Nikolai Gogol

Wilhelm Tell

von Friedrich Schiller

Hool

nach dem Roman von Philipp Winkler | Bühnenfassung von Nuran David Calis

Die Weber

von Gerhart Hauptmann

Woyzeck

von Georg Büchner