Der gute Mensch von Sezuan

von Bertolt Brecht | mit Musik von Paul Dessau
Besetzung
 
Regie
Bühne
Christian Beck
Kostüme
Elke von Sivers
Musikalische Leitung
Puppen
Atif Hussein
Franziska Müller-Hartmann
Dramaturgie
Kommentare
15.01.2018 22:33
Dr.Ralf Rizzi schrieb zum StückDer gute Mensch von Sezuan
Unbedingt anschauen, bevor es nach 3,5 Jahren vielleicht irgendwann doch nicht mehr aufgeführt wird. Ein Genuss!!!!!!!!!!
Alleine die Tasache, dass es seit 2013 gespielt wir, zeigt die Qualität..Auch für Schüler oder Brecht Neulinge unbdeingt geeignet.
06.01.2018 23:26
Bettina von Tyskland schrieb zum StückDer gute Mensch von Sezuan
Es tut mir wahnsinnig leid um das Stück und dass ich zum allerersten Mal in 40 Jahren sagen muss: das war die schlimmste Inszenierung, die ich je gesehen habe. Wäre mein Partner nicht gewesen, wäre ich aufgestanden und gegangen. So habe ich aber bis zum Ende eine Mischung aus Kasperletheater, Kindergarten-Aufführung, Muppet-Show, Klamauk und Oberstufentheater miterleben dürfen, die mich fassungslos zurück ließ. Ich habe kein klassisches Stück erwartet, aber selsbt von Impro-Theater waren wir Lichtjahre entfernt. Nicht einmal die Pause konnte man dazu nutzen, einfach mal durchzuatmen, weil man dort gleich weiter genötigt wurde. Die Leute neben uns sind gegangen, was ich auch gerne getan hätte. Ich fühlte mich als Zuschauer wirklich und wahrhaftig "verarscht".
05.02.2017 15:39
Dr.Ralf D.Rizzi schrieb zum StückDer gute Mensch von Sezuan
Ein Genuss sondergleichen. Alle! Schauspielerinnen und Schauspieler auf hohem Niveau., perfekte Regie von Moritz Sostmann.
Auch wer das Stück, wie ich, schpn öfters gesehen hat, die Kölner Inszenierung ist dennoch empfehelnswert. Bravo für Mahamed Achour als Pilot, wenn er auf der Theke der Garderobe stehend, in der Pause, Paul Dessaus Lied vom St. Nimmerleistag vorträgt.. Unbedingt ansehen.
07.03.2016 09:34
2 Schülerinnen, beide 17 schrieb zum StückDer gute Mensch von Sezuan
Es ist unmöglich in einer kapitalistischen Welt gut zu sein, diesen Kerngedanken thematisiert das Stück ,,Der gute Mensch von Sezuan" Brechts, und auch der Inszenierung gelingt es, diesen Gedanken zu vermitteln. Auch die brecht´sche Dramaturgie wurde umfassend umgesetzt. Die Inszenierung mit den Puppen, die musikalische Begleitung, die Hochzeit außerhalb des Saals, alles trägt zu den sogenannten Verfremdungseffekten bei und lässt den einzelnen Zuschauer eine reflektierte, kritische Distanz zum Stück einnehmen. Besonders überzeugend ist die schauspielerische Leistung von nur sechs Schauspielern. Jedoch muss an dieser Stelle noch angefügt werden, dass die Akzente der Familie sowie die Darstellung mit fast schon lächerlichen Puppen, die vor allem einen klischeehaften Realitätsbezug sowie Aktualitätsbezug herzustellen versuchen, die Qualität des Stückes wortwörtlich runterziehen.
07.03.2016 09:31
schülerinnen, 16 und 17 schrieb zum StückDer gute Mensch von Sezuan
Am 11.02.2016 haben wir im Rahmen des Deutsch LKs vom Albertus-Magnus Gymnasium, uns die Inszenierung des Stückes " Der gute Mensch von Sezuan" angeschaut. wir haben uns während des Unterrichts intensiv mit dem brechtigen- Theater beschäftigt. Daher konnten wir uns kritisch mit dem stück auseinandersetzen. Vor allem der verwendete Verfremdungeffekt blieb uns positiv in Erinnerung gestützt wurde dies außerdem durch die herrvoragende schauspielerische Leistung. Doch der Humor war oftmals überzogen, welcher die Inszinierung oftmals ins lächerliche zog. Trotzdem ist das Stück weiter zu empfehlen!!
07.03.2016 09:30
Schülerin, 17 schrieb zum StückDer gute Mensch von Sezuan
Am 11.2. besuchten wir das Stück "Der gute Mensch von Sezuan" im Rahmen der Schule. Am Anfang waren alle geschockt. Keiner hatte zuvor ein Stück von Brecht gesehen und dementsprechend auch kaum ein Bild von dem Ausmaß der Verfremdungseffekte gehabt. Diese waren reichlich vorhanden: von Puppenspielen, Umziehen auf der Bühne, über Verlagerung der Handlung in das Foyer, Regen aus Wasserschläuchen bis hin zu unerwartetem Lärm, dem Rauchen auf der Bühne und vielen, flüsternden Göttern. Die Meinungen dazu waren gespalten. Brecht hätten große Teile der Inszenierung vermutlich gefallen. Aber ob er den klischeehaften "Asi-Slang" der Arbeitslosen Familie vorgesehen hatte, wer weiß das? Wir waren zum Teil verwirrt.
07.03.2016 09:30
Schülerin schrieb zum StückDer gute Mensch von Sezuan
Die Aufführung des Stückes "Der gute Mensch von Sezuan" von Bertolt Brecht ist eine gelungene Inszenierung. Brechts Verfremdungseffekte wurden funktional eingesetzt, beispielsweise in Form von Unterbrechungen des Handlungsverlaufes durch erzählende Perspektiven, Musik, direkte Ansprachen an das Publikum und durch den Einsatz von Puppen. Besonders gelungen fanden wir die schauspielerische Leistung, wodurch wir die Inszenierung weiterempfehlen können.
07.03.2016 09:29
Schüler, 16 schrieb zum StückDer gute Mensch von Sezuan
Beim Eintritt in den eigentlichen Theatersaal bekam man den Eindruck man würde sich auf einer Baustelle wiederfinden. Ein Erdhügel macht ungefähr ein Viertel der Bühne aus, an der Wand lehnen Absperrgitter, und der hintere Teil der Bühne wird von einer Mülltonne, welche später der mittellosen Familie als Haus dient, beherrscht. Einzig und allein das Klavier passt nicht in dieses armutdarstellende Bühnenbild.
Hat man das Buch noch relativ gut in Erinnerung so wird einem die unpassende Musik schnell auffallen. Statt unstimmigen Klaviereinlagen hatte ich eher ruhige Musik erwartet.
07.03.2016 09:29
Nick Felix Dreikausen, Luis Ludger Lu Schulte Kellinghaus schrieb zum StückDer gute Mensch von Sezuan
Am 11/02/16 haben wir mit unserem Deutsch-Leistungskurs eines städtischen Gymnasiums, das Stück "Der gute Mensch von Sezuan" von Bertold Brecht in der Inszenierung des Schauspielhaus-Köln gesehen.

Gleich am Anfang fiel auf, dass der von Brecht intendierte V-Effekt gut umgesetzt wurde, indem für Wang - den Wasserträger - und Shen Te, Puppen eingesetzt wurden, die durch die Schauspieler, die die Götter verkörpern sollten, bewegt und synchronisiert wurden. Die Nähe, die der Zuschauer in diesen Szenen zu den Protagonisten aufbauen könnte, wurde hier effektiv durch Dehumanisierung genommen, sodass man sich gleich in diese Form des epischen Theaters hineinversetzen konnte.
Das Problem, dass sich hierbei jedoch im weiteren Verlauf des Stückes auftat, kam jedoch in der Überstrapazierung ebendieses Effektes zustande.
Die Komik die das Stück durch die Puppen bekam, die Witze und witzige Akzente von sich gaben, als gäbe es kein Morgen, nahmen dem Zuschauer das Gefühl, sich in einem ernstzunehmenden Theatersück zu befinden.
Auch wenn dem Zusachauer dadurch seine Rolle klar wird, fehlt es diesem Stück vorne und hinten an Klasse und Ernsthaftigkeit.

Letztendlich lässt sich nur sagen, dass man mit dem V-Effekt, ein schlechtes Theater nicht entschuldigen lässt.

Tschau. *Mic Drop*

MFG, NICK UND LUIS :-) (Training)
07.03.2016 09:28
Tamela, Schülerin, 17 Jahre schrieb zum StückDer gute Mensch von Sezuan
Das Licht ist aus, nur die Bühne ist leicht beleuchtet. Die Tor fährt langsam nach oben und herein treten "Engel". So beginnt die Inszenierung von "Der Gute Mensch Von Sezuan" im Schauspielhaus Köln. Doch die Suche nach einem guten Menschen, der zugleich ein würdevolles Leben führt, stellt sich als schwierig heraus. Mithilfe von Puppen wird der von Brecht entwickelte Verfremdungseffekt deutlich. Die selbstgespielten Lieder auf der Bühne, sowie die Soundeffekte unterbrechen die dramatischen Handlungen und lenken die Aufmerksamkeit des Publikums auf neue Eindrücke. In der Pause dann die Überraschung. Außerhalb des Theaters, in der Eingangshalle, geht das Stück weiter mit Einbindung des Publikums. Die moderner gestaltete Art wird von vielen zwiespältig betrachtet, dennoch ist es definitiv einen Besuch wert.
Trotz einfachen Bühnenbilde - man beachte den Sandhaufen auf der Bühne - werden die verschiedenen Bilder Brechts interessant und vielseitig aufgeführt. Eine schöne Abwechlung, sowohl für Schüler als auch interessierte Erwachsene.

Weitere Stücke

Ein grüner Junge

nach dem Roman von Fjodor Dostojewskij

Adam Schaf hat Angst

von Georg Kreisler

Effzeh! Effzeh!

Ein Fußballoratorium
von Rainald Grebe

Tod und Leben in NRW#6

zu Ehren von Roger Willemsen

Wilhelm Tell

von Friedrich Schiller

Ich rufe meine Brüder

von Jonas Hassen Khemiri

Bewohner

Ein Stück vom Leben mit Demenz
nach den Aufzeichnungen von Christoph Held

Rheinische Rebellen

von Arnolt Bronnen

Draussen vor der Tür

von Wolfgang Borchert

Kill Till

Wie werde ich ihn los in 10 Proben?

Kinder der Nacht

nach dem Roman LES ENFANTS TERRIBLES von Jean Cocteau

Herero_Nama

A History of Violence
Ein Projekt von Nuran David Calis

Die schmutzigen Hände

von Jean-Paul Sartre

real fake

von und mit dem Import Export Kollektiv

Rückkehr nach Reims

nach dem gleichnamigen Roman von Didier Eribon

Vakuum

von Christine Repond

Concord Floral

Ein Mystery Thriller mit Kölner Jugendlichen
von Jordan Tannahill

Die Räuber

von Friedrich Schiller mit einem Monolog über die Freiheit von Carolin Emcke

Gartentag im März

Frühjahrsworkout

La Bella Confusione

von Julian Pörksen

Freiheit - Gerechtigkeit - Macht

»Wie vermeidet man siegen?«

L–E–V • Sharon Eyal – Gai Behar

LOVE CHAPTER 2
Choreografie: Sharon Eyal

Hit me Baby!

Die größten und neuesten Hits der letzten 400 Jahre

Der NSU-Prozess

Ein Dokument deutscher Geschichte

Flakon

von Mara Tsironi, Behrang Karimi, Paul Wiersbinski

Drei Schwestern

von Anton Tschechow

Tod und Leben in NRW # 7

Henze in Gütersloh

Tyll

nach dem Roman von Daniel Kehlmann

Wonderland Ave.

von Sibylle Berg

Die Krimi-Komplizen: 5. Akt Mord

Einrichtung | Text | Live Hörspiel: Felix Strüven

How to date a feminist

von Samantha Ellis

Unterm Birnbaum

200 Jahre Theodor Fontane

Schnee Weiss

(Die Erfindung der alten Leier)
von Elfriede Jelinek

Die Hauptstadt

von Robert Menasse

Medea.Opfer

nach Euripides und Andrej Tarkowskij

Gartentag

Druck machen

Tod eines Handlungsreisenden

von Arthur Miller
Deutsch von Volker Schlöndorff

Romeo und Julia

von William Shakespeare

Rot

von John Logan

Barbara Morgenstern

Unschuld & Verwüstung

Unter vier Augen

Jakob Augstein ("Der Freitag") trifft Prof. Dr. Markus Gabriel

Batsheva Dance Company

VENEZUELA
Choreografie: Ohad Naharin

Peeping Tom

KIND
Inszenierung: Gabriela Carrizo und Franck Chartier

Der Untergang des Egoisten Johann Fatzer

von Bertolt Brecht
in einer Bühnenfassung von Heiner Müller

Gott

von Woody Allen

Ultima Vez

TRAPTOWN
Regie, Choreografie und Film: Wim Vandekeybus

Gauthier Dance / Dance Company Theaterhaus Stuttgart

THE GIFT
Choreografie, Inszenierung und Text: Itzik GaliliTanz: Eric Gauthier

Die Vernichtung

von Olga Bach

Roughhouse

ehemaliger Arbeitstitel »Crossover«
von Richard Siegal / Ballet of Difference & Ensemble Schauspiel Köln

Woyzeck

von Georg Büchner

Hofesh Shechter Company

GRAND FINALE
Choreografie: Hofesh Shechter

Pardon wird nicht gegeben

nach dem Roman von Alfred Döblin

Akram Khan Company

XENOS
Regie und Choreografie: Akram Khan

Don Quijote

nach Miguel de Cervantes

Frau Schmitz

von Lukas Bärfuss

Faust I

von Johann Wolfgang von Goethe

Endspiel

von Samuel Beckett

Geächtet

von Ayad Akhtar

Die Weber

von Gerhart Hauptmann

Die Lücke

Ein Stück Keupstraße

Wir wollen Plankton sein

von Julian Pörksen      

Der gestiefelte Kater

ein Märchen für alle ab 4 Jahren
frei nach den Brüdern Grimm von Thomas Freyer
OK
Zur Bereitstellung der Funktionen sowie zur Optimierung der Webseite verwenden wir Cookies. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.