Tyll

nach dem Roman von Daniel Kehlmann

ONSTAGE BACKSTAGE

3 STD 45 MIN • EINE PAUSE
Besetzung
Pirmin, Jakob I., Doktor Adler Salvius
Karl von Doder, Oswald Tesimond, Friedrich V., Matthäus Wesenbeck
Abt, Athanasius Kircher, Hudenitz, Johann Maximilian von Lamberg
Stefan Purner, Hanna Krell, Elisabeth Stuart
Konrad Purner, Vaclav van Haag, Koch, Paul Fleming, Matthias, Alvise Contarini
Nicolas Lehni
Martin von Wolkenstein, Heiner, Origines, Diener
Tyll Ulenspiegel
Claus Ulenspiegel, Gustav Adolf, Adam Olearius, Graf Oxenstierna
Nele
Erzählerin, Agneta Ulenspiegel, William Shakespeare, Herzog von Gottorf
Franz Kärrnbauer, Meister Tillmann, Guglielmo, Korff
 
Musiker
Matti Gajek
 
Regie
Bühne
Olaf Altmann
Kostüme
Mitarbeit Kostüme
Kerstin Grieshaber
Komposition und musikalische Einrichtung
Matti Gajek
Choreografie / Körperarbeit
Licht
Hartmut Litzinger
Dramaturgie
Kommentare
12.05.2019 11:23
Hubert Ringwald schrieb zum StückTyll
Ein großartiger Theaterabend! Ich war skeptisch, ob es gelingen würde, den brillanten Roman auf die Bühne zu bringen, aber es ist gelungen. Die Unwirtlichkeit, die Kälte, die Trostlosigkeit und das Ausgeliefertsein, die sich durch das ganze Buch ziehen, wurden mit der unter Wasser gesetzten Bühne genial übersetzt. Es war ein langer Abend, aber er war mir keine Sekunde zu lang. Es war eine Lust, den Schauspielerinnen und Schauspielern in ihren mehrfachen Rollen zuzuschauen. Der eingespielte Sound, das Licht, die Kostüme, die Dramaturgie - für mich stimmte alles.
18.11.2018 20:43
Martin Kienitz schrieb zum StückTyll
Ein überwältigendes Schauspiel, dem als Kulisse die Unbehaglichkeit des kalten Wassers genügt. Das wird bei mir noch lange nachwirken.
18.11.2018 00:03
Ulrich Flamm schrieb zum StückTyll
Ich habe das Stück heute zum zweiten Mal gesehen und war wieder vollauf begeistert. Eine großartige und überzeugende Inszenierung in einer gelungenen Umsetzung des Textes von Daniel Kehlmann, mit einem absolut wunderbaren und spielfreudigen Ensemble. Dem „Aber“ von Herrn Kottenhoff kann ich mich daher zwar nicht anschließen, es aber zumindest teilweise nachvollziehen. Das Urteil von Herrn Deuß dagegen ist mir schlichtweg unerklärlich. Daher mein Rat: Unbedingt ansehen und eine eigene Meinung bilden!
14.10.2018 23:18
Werner Deuß schrieb zum StückTyll
4 Stunden Theatersessel Haft im überheizten Depot.vor einem statischen Bühnenbild, das als „Wasserpool“auf Dauer einfallslos bis lächerlich wirkte machte wieder mal deutlich: ein Roman Erzählstück misslingt immer, wenn statt Theatralik und Handlung nür auf Sprachrezitation rekurriert wird.

Ich hatte meist die Augen geschlossen und habe bildhaft nichts vermisst. Mir rauchte aber die Birne vom Wortbardemont vierstündiger Akkustik Belagerung.
16.09.2018 23:46
Dieter Kottenhoff schrieb zum StückTyll
Was soll ich zu TYLL sagen? Sehr angetan war ich von dem Bühnenbild: Ein großes schwarzes Loch unten mit Wasser, die aktiven Schauspieler wurden durch die Scheinwerfer "herausgearbeitet". War sehr gut gelöst, hat mir sehr gut gefallen!!
Die Schauspieler waren wie üblich Klasse! Die Standing Ovation in der heutigen Aufführung vollkommen gerechtfertigt.
Die "musikalische" Untermalung, vor deren Lautstärke schon am Eingang gewarnt wurde, ging im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut, passte, gab dem Stück weitere Dramatik. Also gut!
Mit dem "Aber" tue ich mich jetzt ein bisschen schwer, weil die Kritik vielleicht ungerecht ist: Wenn man wie ich das Buch von Daniel Kehlmann gelesen hat, konnte man feststellen, dass das Stück das Buch wörtlich wiedergab - ohne dass es eine Lesung war. Was mir in "Hools" sehr gut gefallen hat, fand ich diesmal eher langweilig. Sorry!! Nur eine andere Reihenfolge der Kapitel zu nehmen, reicht einfach nicht.

Uraufführung: 15. September 2018

Weitere Stücke

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von und mit Planet Kultur

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Lecture Performance von und mit Carolin Emcke

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Concord Floral

Ein Mystery Thriller mit Kölner Jugendlichen
von Jordan Tannahill

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(Die Erfindung der alten Leier)
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Ein Stück vom Leben mit Demenz
nach den Aufzeichnungen von Christoph Held

Die Lücke

Ein Stück Keupstraße

La Veronal

Pasionaria

Eine Frau bei 1000°

basierend auf dem gleichnamigen Roman von Hallgrímur Helgason

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Outwitting the Devil

Der gestiefelte Kater

ein Märchen für alle ab 4 Jahren
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Wonderland Ave.

von Sibylle Berg

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von Wajdi Mouawad

Die Vernichtung

von Olga Bach

Wilhelm Tell

von Friedrich Schiller

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von Gerhart Hauptmann

Die Jungfrau von Orleans

von Friedrich Schiller        

Rückkehr nach Reims

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VENEZUELA
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Die Verdammten

(La Caducta Degli Dei)
nach dem gleichnamigen Film von Luchino Visconti

tanzmainz

Soul Chain

Das Werkzeug des Herrn

von Lukas Bärfuss        

Gott

von Woody Allen

Eastman

Session (Deutsche Erstaufführung)

L–E–V • Sharon Eyal – Gai Behar

LOVE CHAPTER 2
Choreografie: Sharon Eyal

Don Quijote

nach Miguel de Cervantes

Der Wilde

nach dem Roman von Guillermo Arriaga
in einer Bühnenfassung von David Gaitán

Faust I

von Johann Wolfgang von Goethe

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THE GIFT
Choreografie, Inszenierung und Text: Itzik GaliliTanz: Eric Gauthier

New Ocean

von Richard Siegal / Ballet of Difference am Schauspiel Köln

Gegen den Hass

in einer Theaterfassung von Thomas Jonigk
nach dem gleichnamigen Buch von Carolin Emcke

Schöne Neue Welt

von Aldous Huxley
in einer Bühnenfassung von Julia Fischer

Geächtet

von Ayad Akhtar

Woyzeck

von Georg Büchner

Nora

von Henrik Ibsen

Hofesh Shechter Company

GRAND FINALE
Choreografie: Hofesh Shechter

Hit me Baby!

Die größten und neuesten Hits der letzten 400 Jahre

Drei Schwestern

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Wir sagen uns Dunkles | Simple Things | mutual comfort | Sad Case

digi/topia

Eine performative Reise in die Zukunft
mit Kölner*innen zwischen 13 und 78 Jahren

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Ultima Vez

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Roughhouse

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von Richard Siegal / Ballet of Difference & Ensemble Schauspiel Köln

Metric Dozen / Made for Walking / Neukreation

von Richard Siegal / Ballet of Difference am Schauspiel Köln

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Aus dem bürgerlichen Heldenleben

nach Carl Sternheims »Die Hose«, »Der Snob«, »1913«, »Das Fossil« sowie dem Roman »Europa« 

Die Reise der Verlorenen

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Basierend auf dem Roman »Voyage of the Damned« von Gordon Thomas und Max Morgan-Witts

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Endspiel

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Tod eines Handlungsreisenden

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