Troilus und Cressida

von William Shakespeare        
Besetzung
Troilus
Paris / Menelaos
Patroklus / Antenor
Pandarus
Achilles
Nestor
Paul Faßnacht
Cressida
Ajax
Kassandra / Thersites
Odysseus
Priamos / Agamemnon
Äneas / Diomedes
Helena / Kalchas
Hektor
 
Regie
Bühne
Simeon Meier
Kostüme
Birgit Bungum
Musik
Knut Jensen
Licht
Hartmut Litzinger
Dramaturgie
Kommentare
09.03.2016 11:30
Nicola schrieb zum StückTroilus und Cressida
Endlch mal wieder ein Theaterabend nach meinem Herzen: Ohne Nackt, ohne Farbe, Wasser Schlamm, ohne unpassende Musik. Und ohne aufgesetzten Zeitbezug, den ich mitunter sehr aufgesetzt und herbeigeredet finde. Kurz: Mir hats gefallen, auch weil man sich auf die Worte Shakespeares konzentrieren konnte, ohne von irgendwelchem Firlefanz abgelenkt zu werden. Und wer den Worten lauschte, konnte den Zeitbezug selbst herstellen, ohne dass einem dieser ständig plakativ unter die Nase gerieben wurde.

Highlight des Abends für mich: Der Kicheranfall des Schauspielers von Pandarus. Bruno Cathomas war neben Yvon Jansen für mich die besten Darsteller, aber sie hatten auch die dankbarsten Rollen.
14.02.2016 21:33
Werner Deuß schrieb zum StückTroilus und Cressida
Kurz bevor sich der Vorhang senkte zur Pause, deklamierte der Oheim frei nach Shakespeare: wenn einem so viel Gutes wird beschert, das ist schon einen Asbach Uralt wert. Darauf einen Dujardin.

So fal wie dieser Kalauer war der ganze erste Akt.
Hätte man den Vorhang zu Beginn geschlossen gehalten, wäre diese Vorstellung als Hörspiel ganz passabel gewesen, insbesondere für die Hauptseminaristen für Theaterwissenschaften.
Für mich als Abonnenten hieß es nach dem Pausenvorhang: Jetzt schnell einen Asbach oder Dujardin und bloß weg hier.
Shakespeare war schon in der Schule, später im Studium und erst recht im realen Leben eher Belastung statt Erbauung.
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Premiere am 02. Februar 2016

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