Die Revolution lässt
ihre Kinder verhungern

von FUTUR3
in Zusammenarbeit mit dem Schauspiel Köln
Schauspiel
Depot 2
Uraufführung:
12. November 2022
Termine & Tickets
https://www.schauspiel.koeln Schauspiel Köln Schanzenstraße 6-20, 51063 Köln
Sa 12 Nov
Vorverkaufsstart 05 OKT 2022
In den Jahren 1932/33 ereignete sich eine der größten humanitären Katastrophen des 20. Jahrhunderts: Der »Holodomor« (Mord durch Hunger) − ein wenig bekanntes Verbrechen der Sowjetunion in der Ukraine, bei dem mehrere Millionen Menschen verhungerten. Die Hungersnot war die Folge der Zerstörung der Landwirtschaft durch die erzwungene Kollektivierung. Die Regierung unter Stalin schaute zu, nutzte den Hunger, um den Widerstand der ukrainischen Bäuerinnen und Bauern zu brechen und die bolschewistische Macht in den Dörfern zu etablieren. Sie verbarg das Geschehen vor der Welt: Eine frühe Inszenierung von Fake News. Erst seit den 1990er-Jahren ist eine historische Forschung möglich. Heute setzt sich die Regierung für die internationale Anerkennung des »Holodomor« als Genozid ein.
Künstlerische Leitung: André Erlen · Stefan H. Kraft
Produktionsleitung: Theresa Heussen
Künstlerische Mitarbeit: Pavlo Jurov
Bühne & Kostüm: Michaela Muchina
Musik: Mariana Sadovska · Jörg Ritzenhoff
Dramaturgie: Lea Goebel
Regieassistenz: Patricia Strövesand
Dramaturgieassistenz: Gemma Mathilda Heiden
Gefördert von
Kulturamt der Stadt Köln • Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen • Kunststiftung NRW • In Kooperation mit Freihandelszone – Ensemblenetzwerk Köln und Orangerie Theater Köln