BATSHEVA DANCE
COMPANY

Depot 1
23.-25. Juni 2021
Nächste Termine
https://www.schauspiel.koeln Schauspiel Köln Schanzenstraße 6-20, 51063 Köln
Mi 23 Jun 19.30
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Do 24 Jun 19.30
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Fr 25 Jun 19.30
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Gandhis Philosophie der Gewaltlosigkeit ist Inspiration und konzeptionelle Grundlage von Sharon Eyals Arbeit »The Look« aus dem Jahre 2019 für das »Batsheva«- Ensemble. Die Arbeit entsteht auf Einladung des israelischen Choreografen Ohad Naharin in seiner letzten Saison als Künstlerischer Leiter der Kompanie. »The Look« ist düster und schön zugleich und scheint mit seiner hypnotischen und einzigartigen Bewegungssprache im Kosmos des Nachtlebens angesiedelt. Der aufregende und innovative Tanz und die überaus schönen Bilder auf der Bühne erzeugen einen Sog, dem sich die Zuschauer*innen nicht entziehen können.
Kombiniert wird die Choreografie mit zwei gefeierten Stücken von Ohad Naharin, die einen tiefen Einblick in dessen charakteristischen Stil und seine »Gaga-Technik« geben, ursprünglich von Naharin entwickelt, um trotz einer Rückenerkrankung tanzen zu können.

»George & Zalman« aus dem Jahr 2006, ist ein sinnliches Quintett für fünf Tänzerinnen. Zur Musik von Arvo Pärt und unterlegt mit Zitaten aus dem Gedicht »Mockingbird Wish Me Luck« (1972) von Charles Bukowski, tanzen die fünf Frauen in einer klaren Struktur, aus der das Individuum immer wieder hervorblitzt. Der Text wird aufgebrochen, um ihn in einem kumulativen Prozess parallel zu den Bewegungen einzuarbeiten, immer zum Ursprung zurückkehrend, aber in veränderter Form. Jeder Weg ist vorbestimmt und doch sich ständig wandelnd.

Das Gegenstück dazu ist »Black Milk«, 1985 ursprünglich als Frauenquintett für die »Kibbutz Dance Company« entstanden. 1990 entwickelt Naharin für die »Batsheva Dance Company« eine Version für Männer. Zu den treibenden Marimba-Klängen von Paul Smadbeck folgt eine Gruppe von fünf Männern einem packenden Tanzritual. Die Komposition für zwei Marimbaphone fordert mit der schnellen Gegenüberstellung von Tempi und Texturen die Tänzer bis an die Grenzen ihrer Physis.
Choreografie: Sharon Eyal & Ohad Naharin
Lichtdesign: Alon Cohen & Avi Yona Bueno (Bambi)
Musik: Ori Lichtik, »Für Alina« von Arvo Pärt, »Rhythm Songs for One or More Marimbas« & »Etude No. 3« von Paul Smadbeck
Zusätzliche Musik: »Open Again« von Thom Yorke & »Untitled« von Kasena Nankans
Kostüme: Rebecca Hytting,Eri Nakamura, Rakefet Levy
Text: Charles Bukowski
Vocals: Bobbi Jene Smith
Choreografische Assistenz: Rebecca Hytting
Mitarbeit: Gai Behar
»Nobody can hurt me without my permission« (Gandhi)