BALLET OF DIFFERENCE

TRIPLE

Metric Dozen / Liedgut / My Generation
von Richard Siegal / Ballet of Difference am Schauspiel Köln
Tanz
Depot 1
PREMIERE:
April 2021
Mit gleich drei Stücken meldet sich Richard Siegal zum Ende der Saison zurück: Drei internationale Erfolgsballette, die der US-Choreograf in den letzten Jahren für das Ballet National de Marseille, für Cedar Lake / New York und für das Hessische Staatsballett inszeniert hat, werden hier für das Ballet of Difference, die Kompanie der Stadt Köln, neu einstudiert und zu einem schillernden Abend zusammengefasst.
Im Zentrum steht dabei der menschliche Körper, durchzogen von Triebkräften und Energien, zwischen einer Feier des Lebens und der hedonistischen Hingabe an den Exzess. »Metric Dozen« gilt als Siegals vielleicht rasantestes Ballett: Atemlos, mit geradezu unmenschlichem Timing, wirbeln die Tänzer*innen durch das clubbige Dunkel der Bühne und geben den Blick frei in »die Zukunft des Tanzes« (Süddeutsche Zeitung). Für den messerscharf komponierten Soundtrack zeichnet sich Lorenzo Bianchi Hoesch verantwortlich, mit dem Richard Siegal eine langjährige Zusammenarbeit verbindet (Three Stages, Ruhrtriennale 2015-2017).
Dem gegenüber stehen »Liedgut« und »My generation« (das Stück war bereits unter dem Titel »Pop HD« in Köln zu sehen) – zwei Choreografien, die beide auf der Musik des in Chile lebenden Komponisten Atom TM fußen. Während »Liedgut« sich musikalisch der deutschen Romantik aus einer Art Kraftwerk-Perspektive annähert, performt das BOD-Ensemble unter einem riesigen digital flackernden Monolithen eine »vielstimmige, mächtige Körper-Partitur« (Frankfurter Rundschau). Das Finale wird mit »My generation« zu einer ausufernden Party in den knalligen Kostümen des Antwerpener Modeschöpfers Bernhard Wilhelm. Musikalisch als augenzwinkernde Kritik an der Pop-Industrie formuliert, lädt sich die Choreografie auf zu einer Art »blitzenden Elektrizität« (New York Times) – »ein monströses High, von dem man hofft, dass es nie enden wird« (Huffington Post).
Choreografie: Richard Siegal

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