Ulrike Schild ist bildende Künstlerin und lebt und arbeitet zwischen Wien und Köln. Ihre künstlerische Praxis umfasst Malerei, analogen Film und Live-Video. Sie studierte Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Wien und absolvierte die Schule Friedl Kubelka für unabhängigen Film. Fünf Jahre lang arbeitete sie am Volkstheater Wien im Bereich Video und Live-Video für zeitgenössische Theaterproduktionen. In ihrer künstlerischen Arbeit beschäftigt sich Ulrike Schild mit sozialen und naturbezogenen Gemeinschaften. Ausgangspunkt sind meist wiedererkennbare Situationen, Personen oder Landschaften, die sich im Verlauf ihrer Arbeit verändern und in etwas anderes übergehen. Dabei interessiert sie insbesondere der Raum zwischen Beobachtung und Intuition, in dem die Gegenwart mitunter beginnt, sich wie Folklore zu verhalten. Jüngere Arbeiten und Projekte entstanden im Rahmen von Artist Residencies in Tokio, Marseille und Fukuoka.