Traudl Bünger ist Autorin, Dramaturgin und Kulturvermittlerin. Sie war Teil der Programmredaktion der lit.Cologne, die sie später leitete, verantwortete die phil.Cologne und gehörte 2017 zu den Gründerinnen der lit.Ruhr. In ihrer kuratorischen Arbeit untersucht Bünger vor allem die Berührungspunkte zwischen Kunst, Gesellschaft und politischer Gegenwart – und entwickelt Formate zwischen Text, Performance, Musik und Diskurs. Mit „Lieblingskinder“ veröffentlichte sie 2012 ihr literarisches Debüt. 2024 folgte „Eisernes Schweigen. Das Attentat meines Vaters“, ein literarisches Sachbuch, das persönliche Geschichte mit Zeitgeschichte verbindet und auf Recherchen in über 20 Archiven beruht. 2025 legte sie gemeinsam mit Anne Brorhilker den Spiegel-Bestseller „Cum/Ex, Milliarde und Moral“ vor. Am Schauspiel Köln baut sie gemeinsam mit Kay Voges und Alexander Kerlin den Schwerpunkt THEATER UND JOURNALISMUS auf und veranstaltet die aktuelle Talkreihe BABY, DON’T GIVE UP!.