In Güldestes Mamaç‘s Musik treffen Warmherzigkeit, Ehrlichkeit und Tiefe auf anatolische Melancholie, mediterrane Einflüsse, Psychedelik und Elektronik. Ihre erdige Stimme und Violine schneiden sich durch Electropop und Clubsounds. Zwischen Progressive Rock, türkischer Volksmusik und klassische Musik lernte sie Violine, Solmisation und Kammermusik in Detmold, Madrid und İzmir. Sie reiste nach Varanasi, lernte klassische indische Musik und war eine Zeit lang unterwegs in Indien, Nepal und Israel. Nomadisch: Leben ohne Strom in der Wüste. Die Erlebnisse haben sie geprägt und ihren Blick auf Identität und Kunst verschoben. Sie komponiert für Tanz, Performance, Klanginstallationen und Visual Art. Nominiert vom Kunstbüro BW für die Künstlerinnenbegegnung in Liechtenstein, arbeitete sie an den Nibelungenfestspielen mit Nuran D. Calis. Außerdem mit vielen anderen Regisseur*innen und Choreograf*innen wie Nicki Liszta, Willy Praml, Giuseppina Tragni und Guido Preuß. Sie spielt Viola im Elfton Ensemble Basel und veröffentlicht 2026 in Köln ihre zweite Solo-EP „Yan Baba“.