Stell Dir vor, es ist Frieden und alle gehen hin
„Ein bisschen Frieden, ein bisschen Sonne | Für diese Erde, auf der wir wohnen | Ein bisschen Frieden, ein bisschen Freude | Ein bisschen Wärme, das wünsch ich mir …“ singt Nicole 1982, in einer Zeit der Nachrüstung und der Falkland-Krise und gewinnt den Eurovision Song Contest . Wer wünscht sich das nicht? Doch was ist Frieden eigentlich? Die Zeit zwischen zwei Kriegen? Die antike Literatur voller Kriegsschilderungen. In der Bibel wird der Begriff des gerechten Krieges aufgegriffen und über die Forderung Jesu nach friedlicher Koexistenz gestellt. Auch die deutsche Sagenwelt liest sich wie ein Traktat über die Geschichte des Krieges und dem daraus resultierenden Willen nach einer friedlichen Welt. Angefangen von Liedern aus dem Bauernkrieg, den vielen nachfolgenden Kriegen bis in die heutige Zeit, begeben wir uns auf eine Zeitreise und beschäftigen uns mit der Geschichte des Antikriegsliedes und der darin zum Ausdruck gebrachten Sehnsucht nach Frieden. Mit Hilfe von Fakten, Interviews und Videos suchen wir nach Antworten auf die genannten und viele andere Fragen: Was unterscheidet uns von unseren genetisch engsten Verwandten, den Schimpansen? Was ist der innere Frieden? Können Lieder etwas verändern? Die Welt ist voll von Liebesliedern, warum lieben wir uns nicht alle? Sind Regierungen nur die Unterhaltungssparte der Rüstungsindustrie? Oder, wie Udo Lindenberg fragt: „Keiner will sterben, das ist doch klar | Wozu sind denn dann Kriege da?“