KEIN SCHLUSSSTRICH!
21 OKT - 07 NOV 2021
Depot & Mülheim
Morgen
Atemschaukel
Depot 1
19.30 - 21.30

Heute

https://www.schauspiel.koeln Schauspiel Köln Schanzenstraße 6-20, 51063 Köln
Depot
17.00
Ausstellungseröffnung
KEIN SCHLUSSSTRICH!
Eintritt frei!
Eintritt frei!
https://www.schauspiel.koeln Schauspiel Köln Schanzenstraße 6-20, 51063 Köln
In der Stadt
19.30
Kulturbunker Mülheim
Ein Dokumentarfilm von Andreas Maus
KEIN SCHLUSSSTRICH!

Morgen

https://www.schauspiel.koeln Schauspiel Köln Schanzenstraße 6-20, 51063 Köln
URAUFFÜHRUNG
Depot 1
19.30 - 21.30
von Herta Müller
Regie: Bastian Kraft

Übermorgen

https://www.schauspiel.koeln Schauspiel Köln Schanzenstraße 6-20, 51063 Köln
Digital
JEDERZEIT ABRUFBAR BIS 30. NOVEMBER 2021
von Wilke Weermann
Regie: Tristan Linder
INDIVIDUELLER AUDIOWALK
https://www.schauspiel.koeln Schauspiel Köln Schanzenstraße 6-20, 51063 Köln
PREMIERE
Depot 2
20.00
von Heinar Kipphardt
Regie: Thomas Jonigk
Monolog

So 24 Okt

https://www.schauspiel.koeln Schauspiel Köln Schanzenstraße 6-20, 51063 Köln
Foyer Depot
13.00
zur Ausstellung »Offener Prozess«
KEIN SCHLUSSSTRICH!
Eintritt frei!
Hier anmelden
Eintritt frei!
Hier anmelden
https://www.schauspiel.koeln Schauspiel Köln Schanzenstraße 6-20, 51063 Köln
Foyer Depot
15.00
In deutscher und türkischer Sprache
zur Ausstellung »Offener Prozess«
KEIN SCHLUSSSTRICH!
Eintritt frei!
Hier anmelden
Eintritt frei!
Hier anmelden
https://www.schauspiel.koeln Schauspiel Köln Schanzenstraße 6-20, 51063 Köln
Depot 1
19.30 - 21.30
von Herta Müller
Regie: Bastian Kraft
Zum Spielplan
URAUFFÜHRUNG
Depot 1
von Herta Müller
In einer Fassung für das Theater von Bastian Kraft
Foto: Birgit Hupfeld
»Alles, was ich habe, trage ich bei mir«. So beginnt der Bericht von Leopold Auberg, der am Ende des 2. Weltkriegs als Siebzehnjähriger aus dem rumänischen Siebenbürgen in ein sowjetisches Arbeitslager verschleppt wird. Fünf Jahre verbringt er dort und schließt Bekanntschaft mit Schicksalsgenoss*innen, mit Hunger, Kälte und Knochenarbeit. Am Ende dieser Zeit hat er kaum noch etwas gemeinsam mit dem jungen Mann, der er einmal war und der in der Haft auch eine willkommene Befreiung aus dem engen moralischen Korsett seiner Herkunft sah.

Wortgewaltig und mit eindringlichen Bildern schreibt Herta Müller in ATEMSCHAUKEL vom Kampf, unter unmenschlichen Zuständen ein Mensch zu bleiben und vom Ringen um das eigene Leben in der Fremdbestimmung. Ihr Buch ist das literarische Destillat von Gesprächen mit Betroffenen, insbesondere mit dem Lyriker Oskar Pastior, der als Angehöriger der deutschen Minderheit in Rumänien zur Zwangsarbeit in ein sowjetisches Lager deportiert wurde. Der Regisseur Bastian Kraft bringt Herta Müllers Roman als Uraufführung auf die Bühne des DEPOT 1. Zuletzt war von ihm in Köln die vielbeachtete Inszenierung von Sartres DIE SCHMUTZIGEN HÄNDE zu sehen.
Fr 22 Okt
19.30 - 21.30
DER VORVERKAUF LÄUFT
Der Vorverkauf für alle Veranstaltungen Oktober und November läuft! Die Vorstellungstermine für den Monat Dezember finden Sie bereits online. Der Vorverkauf für Dezember startet am 05. November.
Der Ticketservice ist wie gewohnt von Montag - Samstag in der Vorverkaufskasse in den Opern Passagen, unter 0221 - 221 28400 oder tickets@buehnen.koeln oder online über den Spielplan für Sie da.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Um Theater am Schauspiel Köln zu erleben, vergessen Sie nicht, einen sogenannten 3G-Nachweis – geimpft, genesen, getestet – und Ihren Lichtbildausweis bei Ihrem Besuch mitzuführen.
Im Oktober verkaufen wir Einzelplätze oder Zweier- bzw. Dreierplätze im sogenannten Schachbrettmuster. Ab November können wir Ihnen wieder die volle Platzkapazität anbieten.
Eine medizinische Mund-Nase-Bedeckung dürfen Sie selbstverständlich auch an Ihrem Sitzplatz aufbehalten, eine Maskenpflicht während der Vorstellung besteht aktuell allerdings nicht.
Die ausführlichen Hygienebestimmungen finden Sie unter dem unten stehenden Link.
Hinter den Kulissen
Häufig bleibt der Probenprozess für die Öffentlichkeit unsichtbar. Das Team um Luk Perceval will es dieses Mal etwas anders machen und lädt Sie dazu ein, den Weg der Produktion OBLOMOW REVISITED bis zur Premiere im Depot 1 auf einem Blog und einem Twitch-Kanal mitzuverfolgen.
KÖLNER PREMIERE
Depot 1
von Rainald Goetz
Foto: Thomas Rabsch
Das neue Stück von Rainald Goetz trägt im Titel ein Zitat aus dem Glaubensbekenntnis: »Reich des Todes«. In diesen imaginierten Hades ist der Autor hinabgestiegen, wo er sein Personal von einem Bruch in der Zivilisationsgeschichte berichten lässt. Rainald Goetz ist als Schriftsteller auch immer ein Chronist der Gegenwart und der jüngeren Vergangenheit, ein Autor, der die Zeit, die er beschreibt, umwandelt in seine »Ichzeit«, wie es Maxim Biller einmal genannt hat – in die künstlerische Begreifbarmachung des eigentlich Geschehenen. In »Reich des Todes« ist dies die Geschichte des historischen Niedergangs nach dem 11. September 2001. Goetz und sein Personal aus Politik, Militär, Jurisprudenz, aus Strippenziehern, Folterknechten und Geschundenen erzählen von der Zeitenwende, die die Anschläge von 2001 einleiteten. Sie erzählen vom langen Schatten, den die brennenden WTC-Türme warfen und in dem sich Überwachungsstaat, Staatsfolter und maßloser Machtmissbrauch Bahn gebrochen haben.

Eine Erzählung von dem Bruch mit allem, was uns als Gesellschaft vermeintlich ausmacht – geworfen in die Goetz’sche Assoziations- und Verknüpfungsmaschine, die virtuos und glasklar das Böse im Menschen als Konstante beschreibt, über alle historischen und geographischen Grenzen hinweg.

Sa 30 Okt
19.30 - 21.50
Interview, Artikel und Essay rund um das Thema »KÖRPER« mit allen Infos zur neuen Spielzeit
Das erste Magazin der Spielzeit 21 22 finden Sie ab sofort online, in Ihrem Postkasten oder an ausgewählten Orten in der Stadt.
Sollten Sie unsere Magazine frei Haus erhalten wollen, schreiben Sie uns gern eine E-Mail an info@schauspiel.koeln mit Ihrer Anschrift.
Perhaps nowhere else have these streaming efforts been so focused and abundant as at Schauspiel Köln.
New York Times
Das Urban Gardening-Projekt am Schauspiel Köln
Wie viele Facetten das Urban Gardening in der Stadt hat, beweist eine Broschüre des Umweltministeriums NRW. Dort wird auch unser CARLsGARTEN am Depot als bespielhaftes Projekt vorgestellt. Hier können Sie durch die Broschüre blättern und mehr über das moderne Gärtnern im städtischen Raum erfahren.
Bitte melden Sie sich für Dreh- und Shootinganfragen unter garten@buehnenkoeln.de
Die digitalen Projekte am Schauspiel Köln
Auch in dieser Spielzeit geht unser digitales Programm weiter. Entdecken Sie zum Beispiel Tristan Linders Audiowalk HYPNOS. Dafür hat Autor Wilke Weermann ein Programm erdacht, mit dem Angehörige mit Komapatient*innen kommunizieren können. Wir folgen einer Tochter, die versucht, ihre bereits seit 20 Jahren im Koma liegende Mutter sprechen zu können. Bequem zuhause oder auf einem Spaziergang durch die Stadt können Sie dieses Hörstück erleben.
PREMIERE
Depot 2
von Nuran David Calis
Bearbeitung der Inszenierung »die Lücke«
(2014)
KEIN SCHLUSSSTRICH!
2021 jährt sich der Nagelbomben-Anschlag, der die Keupstraße 2004 erschüttert, zum 17. Mal. Die Bomben verletzten 22 Menschen stark, mehrere lebensgefährlich. Im Anschluss wurde jahrelang ausschließlich im Anwohner*innenkreis ermittelt. Opfer und Angehörige des Anschlages wurden als potenzielle Täter*innen stigmatisiert. Hinweise darauf, dass der Anschlag rassistisch motiviert sei, wurden von Seiten der polizeilichen Ermittler*innen zum Teil aktiv verschleiert. Der Regisseur Nuran David Calis erarbeitete 2014 gemeinsam mit drei Anwohner*innen und drei Ensemble-Schauspieler*innen das Stück DIE LÜCKE, um die Menschen, deren Leben der Anschlag zutiefst erschüttert und verändert hatte, zu Wort kommen zu lassen. Bei der Premiere der LÜCKE hatte der Gerichtsprozess gegen die Mitglieder des sog. Nationalsozialistischen Untergrundes in München gerade erst begonnen. Er sollte insgesamt fünf Jahre dauern und mit einem für die Angehörigen der Opfer niederschmetternden Urteil enden, denn viele Mitangeklagte kamen mit sehr geringen Strafen davon und waren teilweise gleich nach Prozessende wieder auf freiem Fuß.

In DIE LÜCKE 2.0, einer Bearbeitung der ursprünglichen Inszenierung, werden nach sieben Jahren die drei Betroffenen aus der Keupstraße erneut befragt.
Fr 05 Nov
20.00
In unserer Interview-Reihe »Close Up« stellen wir Ihnen unsere Ensemblemitglieder vor.
Jeden Monat gibt es zwei neue Folgen!