THEATER • STADT • SCHULE

Stadt

Unsere Theaterpädagogik versteht sich als Schnittstelle zwischen Theater und Stadtgesellschaft. Wir versuchen im gesamten Stadtbild Impulse zu setzen, Allianzen zu bilden und Türen zu öffnen- für eine Gesellschaft der Vielfalt. Das gelingt nur mit einem breiten Netzwerk unterschiedlicher Partner*innen, Bildungsinstitutionen, Communities und Vereinen. Es geht uns um den Austausch von Ressourcen, um das genaue Hingucken und Zuhören, um das Verlassen der Komfortzone und den Mut, sich kreativ auszudrücken. Das geschieht manchmal mit viel Lärm auf der großen Bühne, manchmal aber auch im Schutz des Sich-Ausprobierens, Kennenlernens und Herantastens. Immer auf der Suche nach der Utopie von morgen.


STADTLABORE
Die Spielzeit 21 / 22 wird gerahmt von den Begriffen KÖRPER, GLAUBE und CHAOS. Dazu veranstalten wir über die Spielzeit verteilt drei Stadtlabore als offene, performative zweitägige Workshops, in denen wir der Vielschichtigkeit der Begriffe mit künstlerischen Methoden auf den Grund gehen – immer in anderen Stadtteilen und unterschiedlichen Kooperationspartner*innen.

Stadtlabor »GLAUBE & CHAOS«

Im STADTLBOR: GLAUBE & CHAOS erkunden wir Widersprüche und Verbindungen der beiden Begriffe. Wenn Glaubenssätze, ob religiös oder nicht, ins Wanken kommen, stolpern wir in ein Chaos der Gefühle und Gedanken. In dieses Spannungsfeld möchten wir eintauchen. Gemeinsam begeben wir uns auf eine theatrale Recherche, bewegen uns durch den Stadtraum und entwickeln eine kleine Performance. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Kooperationspartner*innen: folgen in Kürze.

BÜNDNISSE UND KOOPERATIONEN

Perspektiven

Im Rahmen von »Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung« laden wir in den Herbstferien 2021 vierzig Jugend­liche ein, mit uns kreativ zu werden und zehn Tage lang theatral und filmisch einen vielfältigen Perspektivenwech­sel auf aktuelle Themen zu erforschen. Gefördert durch den Deutschen Bühnenverein, in Kooperation mit Kultur­bunker Mülheim e.V. und In Via e.V.

KEIN SCHLUSSSTRICH!

Im Rahmen der bundesweiten Initiative KEIN SCHLUSS­STRICH! finden am Schauspiel Köln vom 21.10. bis 07.11. verschiedene partizipative Vermittlungsformate statt, die sich mit den Folgen der rassistischen Anschläge des NSU auseinandersetzen. Geplant ist der Empowerment-Workshop für BIPoCs NUR MUT, NUR WUT unter der Leitung von Bassam Ghazi und Ella Steinmann, der Begegnungsraum NEXT GENERATION und ein vertiefendes Programm um DIE LÜCKE 2.0 sowie die Ausstellung OFFENER PROZESS.

PERFORMANCE-REIHE: THE POWER OF ACTION

Die Performance Reihe: THE POWER OF ACTION wird gefördert durch »Zur Bühne« das Förderprogramm des Deutschen Bühnenvereins im Rahmen von »Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung«
Mit: IN VIA Köln e.V. und Kulturbunker Köln-Mülheim e.V.
Partner*innenschaften
agisra e.V., Bundesverband Theaterpädagogik, DOMiD e.V., IG Keupstraße, Initiative Keupstraße ist überall, kubia, Junge Kunstfreunde, Johanneskirche Brück, Rautenstrauch Joest Museum, Sozialraumkoordination Mülheim/Keup­straße, Theaterpädagogisches Zentrum Köln e.V.