Karneval des Scheiterns
Eine Produktion von Teatro La Re-sentida und den Münchner Kammerspielen
Eine Koproduktion mit Matucana 100 und dem Schauspiel Köln
Wie viele Niederlagen kann ein Körper verkraften? Wie machen wir weiter, wenn alles verloren scheint? Im Scheitern zeigt sich der Mensch in seiner verletzlichsten, wildesten und chaotischsten Form. Dieser Abend feiert, was normalerweise verborgen bleibt: Verwirrung, Versagen, Schmerz und Unbeholfenheit, die dabei sogar zu Akten des Widerstands werden. Acht Performerinnen blicken auf die befreiende Kraft des Scheiterns, schaffen eine Landschaft absurder Geständnisse, dysfunktionaler Tänze und unmöglicher Handlungen. Sie feiern das Unperfekte und kommen sich dadurch näher, um eine neue Gemeinschaft zu erproben. Wie können wir uns zueinander ins Verhältnis setzen, wenn wir uns verletzlich zeigen? Seit knapp 20 Jahren tourt Autor und Regisseur Marco Layera (Santiago de Chile) mit seiner Kompanie La Re-sentida („Die Nachtragenden“) um die Welt. Seine Inszenierungen sind in mehr als 30 Ländern auf über 100 Bühnen gezeigt worden und wurden mehrfach ausgezeichnet. Zuletzt wurde das Stück „Oasis de la impunidad“ („Oase der Straflosigkeit“) von der New York Times als eines der bemerkenswertesten Stücke des Jahres 2022 ausgewählt. Mit demselben Cast entwickelt er nun den KARNEVAL DES SCHEITERNS und präsentiert damit seine Arbeit erstmals in Köln.