Dat Wasser vun Kölle es jot
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Ein grausiger Fund am schönen Rhein in Kölle gibt Rätsel auf: Die junge Aktivistin Luise wird tot ans Ufer gespült. Kommissarin Clara und Kollege Hans nehmen die Mordermittlungen auf und geraten in ein Netz aus Umweltverschmutzung, Online-Drohungen und verschlüsselten Firmendaten. Sie fischen im Trüben, bis sie schließlich brisante Informationen über einen großen regionalen Chemiekonzern an die Oberfläche bringen.
Wasser emotionalisiert. Besonders für die kölsche Seele ist es mehr als ein biologisch überlebensnotweniges Elixier: Auf dem Grunde des Rheins schlummern zahlreiche Mythen und Geschichte, kein deutsches Gewässer wurde so viel besungen, wie der Rhein. So ist auch der Titel des Stücks einer berühmten Liedzeile der Kölner Band Bläck Fööss entnommen. Doch wie rein ist der Rhein?
Gespickt mit rheinischem Liedgut erzählt Calle Fuhrs DAT WASSER VUN KÖLLE ES JOT einen kölschen Krimi, der unbequeme Fakten zur Wasserqualität des Rheins offenlegt: Brisante Rechercheergebnisse des investigativen Medienhauses CORRECTIV bekommen eine Bühne.
- Regie Calle Fuhr
- Bühne und Kostüm Marleen Johow
- Musik Tommy Finke
- Arrangement und Einstudierung Mathias Flake
- Lightdesign Manfred Breuer
- Ton Raphael Weiden
- Dramaturgie Wiebke Rüter
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Die Premiere hinterlässt ein begeistertes, staunendes und vermutlich sehr nachdenkliches Publikum.
[Dieser Abend] hat Reichweiten-Potenzial und Vielfalt von Theater einfach doch mal wieder schlüssig bewiesen.
Entertainment mit politischem Gehalt.
Das exzellente und vor allem sangeskräftige Ensemble trägt [diesen Abend].
Die tollen alten, von Matthias Flake umarrangierten Karnevalssongs [...] sind großartige, melancholische, lyrische Meta-Ebenen über die furchtbare Feier der eigenen Selbstzerstörung des Menschen.
Das Theater als Ort der Debatte und Demokratie. Das Schauspiel Köln zeigt, wie das geht.