„Nach dem Massaker im Iran – wie muss die Welt handeln?“
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In Kooperation mit dem Kölner Stadt-Anzeiger
Hochrangige Beamte des iranischen Gesundheitsministeriums schätzen, dass bei den jüngsten Protesten gegen die Islamische Republik im Iran innerhalb von zwei Tagen bis zu 30.000 Menschen getötet worden sind, das Time-Magazin berichtete. Damit würde es sich um das weltweit blutigste Massaker an Demonstranten in einem derart kurzen Zeitraum handeln.
Das Schauspiel Köln lädt am 8. Februar 2026 zu einer Solidaritätsveranstaltung für die Menschen im Iran. Wir möchten ihren Mut würdigen und über ihren Kampf für Freiheit informieren.
Die Künstlerin Parastou Forouhar, der Politikwissenschaftler und Iran-Experte Ali Fathollah-Nejad, der Filmemacher Ali Samadi Ahadi sowie die Schauspielerin Sarah Sandeh und die Schauspielerin und Sängerin Jasmin Tabatabai, lesen Texte zur aktuelle Situation im Iran, sprechen über die Notwendigkeit internationaler Solidarität, die Politik des Westens – und über den Einfluss, den das Regime auf ihre eigenen Biographien gehabt hat und noch immer hat.
Serap Güler, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, ergänzt die politische Perspektive und bekennt sich zur internationalen Solidarität mit den Menschen im Iran.
Außerdem wird die Ärztin Shabnam Fahimi-Weber von ihrem Engagement berichten: Sie betreut Menschen im Iran per Videocall medizinisch, die während ihrer friedlichen Proteste von den Revolutionsgarden angegriffen und verletzt worden sind.
Moderiert wird der Abend von der Journalistin Isabel Schayani (WDR).
NACH DEM MASSAKER IM IRAN – DIE WELT MUSS HANDELN geht auf eine Initiative von Sarah Sandeh zurück, Ensemblemitglied im Schauspiel Köln und wurde von ihr gemeinsam mit der Dramaturgin Traudl Bünger kuratiert.
Die Einnahmen der Veranstaltung gehen an ParsiMed e.V., einem Netzwerk von Ärztinnen und Ärzten, in dem auch Shabnam Fahimi-Weber tätig ist.
Konzept und Kuration SARAH SANDEH
Mitarbeit TRAUDL BÜNGER
- Konzept / Kuration Sarah Sandeh