Regie

Armin
Petras

Geboren 1964 in Meschede im Sauerland, ist Regisseur und Autor. Als Vierjähriger siedelte er mit seinen Eltern in die DDR um. Später studierte er von 1985 bis 1987 Regie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Ost-Berlin und war Mitgründer der Theatergruppe Medea Ost. 1988 reiste er in die BRD aus und arbeitete als Regieassistent am Frankfurter Theater am Turm (TAT) sowie an den Münchner Kammerspielen. Später folgten Regiearbeiten am Kleist-Theater Frankfurt/Oder, am Theater Chemnitz, an den Freien Kammerspielen Magdeburg, am Schauspiel Leipzig, dem Nationaltheater Mannheim, am Volkstheater Rostock, an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, am Schauspiel Hannover, an den Münchner Kammerspielen und am Thalia Theater in Hamburg.

1996 wurde Armin Petras Spielleiter am Theater Nordhausen und Hausregisseur am Schauspiel Leipzig, 1999 Schauspieldirektor am Staatstheater Kassel. 2003 wurde er zum Hausregisseur am Schauspiel Frankfurt berufen, wo er zugleich die Spielstätte Schmidtstraße leitete. Von 2006 bis 2013 war Petras Intendant des Maxim-Gorki-Theaters Berlin, dann wechselte er bis 2018 als Intendant ans Schauspiel Stuttgart. Seit der Spielzeit 2018/19 ist er Hausautor und -regisseur am Theater Bremen.

Unter dem Pseudonym Fritz Kater verfasst Armin Petras seit mehr als dreißig Jahren eigene Theatertexte. Für sein Stück ZEIT ZU LIEBEN ZEIT ZU STERBEN wurde er 2003 mit dem Mülheimer Dramatikerpreis ausgezeichnet und 2008 erhielt er den Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis für sein Gesamtwerk.

Nach der Inszenierung DIE WEBER kehrt Armin Petras mit METROPOL erneut ans Schauspiel Köln zurück.
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