Regisseur*innen

Bastian
kraft

Bastian Kraft wurde 1980 in Göppingen geboren. Erste Inszenierungen entstanden im Rahmen des Studiums der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen, das er 2007 mit seiner Diplominszenierung von Marguerite Duras’ »Die Krankheit Tod« abschloss. Es folgten drei Spielzeiten als Regieassistent am Wiener Burgtheater. Mit seiner Inszenierung von Franz Kafkas »Amerika« am Hamburger Thalia Theater gewann er 2010 den Publikumspreis beim radikal jung-Festival, erneut 2012 mit seiner Inszenierung von Thomas Manns »Felix Krull« am Münchner Volkstheater. Es folgten Regiearbeiten u.a. in Wien, Stuttgart und Frankfurt am Main, außerdem regelmäßig am Schauspielhaus Zürich, am Deutschen Theater Berlin und am Thalia Theater Hamburg. Immer wieder adaptierte er Romane für die Bühne, beispielsweise Dostojewskis »Schuld und Sühne« in Frankfurt 2016, Thomas Manns »Buddenbrooks« in Zürich 2017 oder Klaus Manns »Mephisto« am Wiener Burgtheater 2018. Für seine Inszenierung von Arthur Millers »Tod eines Handlungsreisenden« am Deutschen Theater Berlin gewann er 2017 den Friedrich-Luft-Preis. Am Schauspiel Köln inszenierte er zuletzt »Dogville« nach dem Film von Lars von Trier.
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