Alles, was ich nicht erinnere

Foto: Ana Lukenda
nach dem Roman von Jonas Hassen Khemiri

Deutsch von Susanne Dahmann
In einer Bühnenfassung von Julia Fischer und Charlotte Sprenger
Offenbachplatz
Uraufführung am 11. November 2017
Samuel ist tot. War es ein Unfall oder Selbstmord? Ein namenloser Autor untersucht seine Geschichte, rekonstruiert Stück um Stück das Leben und die Beziehungen Samuels. In Gesprächen mit dessen großer Liebe Laide, seinem engsten Freund Vandad, mit Mutter, Großmutter, mit Freunden und Nachbarn des Verstorbenen sammelt er Erinnerungen und versucht, ein eigenes Bild zusammenzusetzen: Samuel – ein loyaler Freund, ein geliebter Enkel, ein naiver Liebhaber, ein Chamäleon, ein Blender? Immer mehr scheinen die Grenzen zwischen Autor und Protagonist zu verschwimmen, beide verbindet die Angst, zu vergessen und vergessen zu werden.

ALLES, WAS ICH NICHT ERINNERE erzählt von Erinnerung, Liebe, von Wahrnehmung und von dem, was bleibt. Der schwedische Dramatiker und Autor Jonas Hassen Khemiri erhielt für seinen Roman den renommierten Literaturpreis Schwedens, den »August-Preis«. Mit einer Adaption des Buches inszeniert die junge Regisseurin Charlotte Sprenger bereits ihre zweite Arbeit in der Außenspielstätte am Offenbachplatz.
Bühne & Kostüm: Aleksandra Pavlović
Licht: Jan Steinfatt
Dramaturgie: Julia Fischer
Besetzung