Specials

Guckklub

Einblicke • Theaterbesuche • Austausch
Foto: Ana Lukenda
Gemeinsam Theater erleben
Depot
Altersempfehlung:
16 bis 99
Regelmäßig ins Theater gehen, in vielfältigen Formaten die Inszenierungen reflektieren, neue Menschen kennen lernen und bei einem Getränk den Abend ausklingen lassen - einmal im Monat laden die Gastgeber*innen aus der Theaterpädagogik und Öffentlichkeitsarbeit euch genau dazu ein!
Der »Guckklub« ist offen für alle Menschen ab 16 Jahren, die Lust haben, sich in unterschiedlichen Formaten über die Vorstellungsbesuche auszutauschen. Für alle, die Lust auf Theater haben, aber nicht genau wissen, was sie sich am besten ansehen sollen. Für alle, denen manchmal die richtige Theaterbegleitung fehlt oder die einfach mal neue Menschen kennen lernen möchten.
15 Dez • 19.00 Uhr • Depot 2
Der britische Dramatiker Dennis Kelly entwirft in DER WEG ZURÜCK ein posttechnologisches Zukunftsszenario, in dem sich die Menschheit innerhalb von fünf Generationen in eine archaische Gesellschaft zurückentwickelt. Der Regisseur Moritz Sostmann, der zuletzt im CARLsGARTEN Ibrahim Amirs DAS OPFERFEST uraufführte, bringt nun Kellys dystopisches Gedankenexperiment mit Schauspieler*innen und Puppen auf die Bühne des Depot 2.
26 Jan • 19.00 Uhr • Depot 2
Musik ist ein zentrales Element der Arbeiten von Richard Siegal und dem Ballet of Difference. Für die Weltpremiere von MADE TWO WALKING / MADE ALL WALKING geht der US-Choreograf von der Überlegung aus, dass jeder Körper wesenhaft durch Rhythmusmuster definiert wird – etwa durch den Rhythmus des Herzens oder des Atems. Das gilt auch für größere Zusammenhänge, wie die Intervalle von Tag und Nacht, Mondphasen oder Jahreszeiten.
Aufbauend auf Drumming-Workshops mit dem Percussionisten Njamy Sitson, dessen Wurzeln in Kamerun liegen, entsteht eine Choreografie unterschiedlicher rhythmischer Patterns, die zu komplexen Einheiten in Musik und Bewegung verschmelzen. Für Siegal drücken sich im Finden eines gemeinsamen Grooves immer auch gesellschaftliche Prozesse aus. Wenn sich etwa ein 3/4- und ein 4/4-Takt begegnen und das Fremde zum Vertrauten wird, ohne dass sich die ursprünglichen Identitäten aufgeben.
Die auf diese Weise hergestellte nonverbale Kommunikation verbleibt nicht nur zwischen den BoD-Tänzer*innen auf der Bühne. Vielmehr wird ein Resonanzraum erzeugt, der auch auf die Körper der Zuschauer*innen übergreift und Gemeinschaft in einem Groove hervorbringt.
Anmeldung
Ihr wollt Teil des Guckklubs sein oder euch für den nächsten Termin anmelden? Dann meldet euch bei David Vogel unter david.vogel@buehnen.koeln.
Per E-Mail erfahrt ihr alle weiteren kommenden Termine! Erwachsene zahlen für die Vorstellung inkl. Vor- und Nachbereitung den Abendkassenpreis, Schüler*innen und Studierende 7 €.