Love me more

Ein Crossover-Projekt
Foto: Birgit Hupfeld
frei nach Oscar Wildes »The Picture of Dorian Gray«
Tanz & Schauspiel
In englischer & deutscher Sprache
Depot 1
Dauer:
1 Stunde 30 Minuten • Keine Pause
Uraufführung:
15. Oktober 2022
Trailer
Termine & Tickets
https://www.schauspiel.koeln Schauspiel Köln Schanzenstraße 6-20, 51063 Köln
Fr 09 Dez 19.30 - 21.00 Uhr
Einführung 19.00
https://www.schauspiel.koeln Schauspiel Köln Schanzenstraße 6-20, 51063 Köln
Do 29 Dez 19.30 - 21.00 Uhr
https://www.schauspiel.koeln Schauspiel Köln Schanzenstraße 6-20, 51063 Köln
Sa 14 Jan 19.30 - 21.00
https://www.schauspiel.koeln Schauspiel Köln Schanzenstraße 6-20, 51063 Köln
So 15 Jan 16.00 - 17.30
»Forever young« ist ein Wunsch, der einfach nicht alt wird. Die verheißungsvolle ewige Jugend und die einhergehende Tabuisierung des Alterns ist zugleich ein Versprechen der Werbeindustrie und des gesunden Lifestyles, katalysiert und propagiert durch die Sozialen Medien. Auch Oscar Wilde stellt in THE PICTURE OF DORIAN GRAY bereits im Jahr 1890 einen Protagonisten in den Mittelpunkt seines Romans, dessen Schönheit und Jugendlichkeit alles andere überstrahlt. Statt seiner selbst altert nur sein Gemälde, während er derweil dem ausgelassenen Lebensstil eines Narzissten frönt: Sex, Rausch, Drogen, Lügen, Mord – seine durch und durch hedonistische Haltung hat keinerlei negative Konsequenzen. Narzissmus ist seit einigen Jahren in aller Munde, ein Buzzword, das gar zur Beschreibung einer gesamten, als egoman wahrgenommenen Generation geworden ist.

An der Schnittstelle von Tanz und Schauspiel untersucht die israelische Choreografin Saar Magal in einem Crossover-Projekt dieses Phänomen. In einer sinnlichen Collage aus Oscar Wildes DORIAN sowie verschiedenen Film- und Popzitaten geht sie unter anderem den Fragen nach Begehren, Zurückweisung, Selbstliebe und Optimierungswille auf den Grund.
Konzept, Regie & Bühne: Saar Magal
Bühne & Kostüm: Slavna Martinovic
Choreografie: Saar Magal · In Zusammenarbeit mit dem Ensemble
Videodesign: Julian Pache
Komposition & musikalische Einrichtung: Julian Stetter
Licht: Jürgen Kapitein
Ballettmeisterin: Julia Kraus
Dramaturgie: Lea Goebel
Making Of