Phaedra

Foto: Birgit Hupfeld
frei nach Seneca und Racine •
in einer Überschreibung von Thomas Jonigk
Schauspiel
Depot 1
Dauer:
ca. 2 Stunden • 10 Minuten • Keine Pause
Uraufführung:
25. November 2022
Altersempfehlung:
ab 16 Jahren
Trailer
Termine & Tickets
https://www.schauspiel.koeln Schauspiel Köln Schanzenstraße 6-20, 51063 Köln
Sa 10 Dez 19.30 - 21.40 Uhr
https://www.schauspiel.koeln Schauspiel Köln Schanzenstraße 6-20, 51063 Köln
Mi 21 Dez 19.30 - 21.40 Uhr
https://www.schauspiel.koeln Schauspiel Köln Schanzenstraße 6-20, 51063 Köln
Di 17 Jan 19.30 - 21.40 Uhr
Das Schicksal Phaedras ist in Stein gemeißelt. Seit der alte griechische Mythos existiert, wird dieser bis in die Jetztzeit weitergetragen: Euripides, Ovid, Seneca und Jean Racine sind nur einige Schriftsteller, die den Stoff verarbeitet haben. Zudem gibt es Opern, Filme, Fresken oder Sarkophage, die sich mit der Geschichte befassen. Das Ende bleibt dabei meist dasselbe: Phaedra begeht Selbstmord. Sie kann die Schmach nicht ertragen, bei ihrem Stiefsohn auf unerwiderte Liebe zu stoßen. Auch ihre engste Vertraute, Oenone, stirbt im Laufe des Stücks: Sie wollte ihre Herrin schützen und setzt das Gerücht in die Welt, Hippolytos, der Sohn von Phaedras Ehemann, hätte der liebeskranken Königsgattin nachgestellt. Der König glaubt dem Gerücht, was den Tod seines eigenen Sohnes bedeutet.

In einer Überschreibung für das Schauspiel Köln lässt der Autor Thomas Jonigk Phaedra nun um ihr unentrinnbares Schicksal wissen. Sie, wie auch alle andere Figuren, sind sich dem Verlauf der Geschichte bewusst – können ihr jedoch nicht entrinnen.
Künstlerischer Mitarbeiter: Alexander Naumann
Bühne & Video: Ersan Mondtag
Musikalische Einrichtung & Komposition: Beni Brachtel
Kostüme: Teresa Vergho
Licht: Jan Steinfatt
Dramaturgie: Sarah Lorenz