Wilhelm Tell

von Friedrich Schiller
Eine Koproduktion mit dem Theater Basel
Depot 1
10. November 2017
Freiheit, Unabhängigkeit und Gerechtigkeit – darum kämpft in Wilhelm Tell ein ganzes Arsenal von Figuren. Allen voran Tell selbst: Der lebt zunächst weltabgewandt mit Frau und Kindern im Herzen der Alpen. Politik und Allgemeinwohl interessieren ihn nicht. Als er eines Tages dem Hut des Landvogts, der auf einer Fahnenstange mitten in Altdorf thront, die befohlene Achtung nicht erweist, ist der persönliche Friede zu Ende. Gessler, der Landvogt, erwischt Tell und zwingt ihn unter Todesandrohungen zum berühmten Apfelschuss. Tell trifft.

Zeitgleich versammeln sich politische Vertreter aus Uri, Unterwalden und Schwyz auf dem Rütli und gründen eine Eidgenossenschaft. Aufbauend auf ihre alten und wahren Werte vereinigen sie sich gegen die Ungerechtigkeit und den Machtmissbrauch der Landvögte. Der aus seinem Paradies vertriebene Tell hingegen geht seinen eigenen Weg. Er rächt sich für den Angriff auf sein familiäres Glück und ermordet Gessler hinterrücks. Als unpolitischer Selbsthelfer vollbringt er so die politisch ausschlaggebende Tat und ebnet den Weg für den Erfolg der Eidgenossen.
Bühne: Olaf Altmann
Kostüme: Jana Findeklee & Joki Tewes
Choreografie: Sabina Perry
Licht: Roland Edrich
Musik: Balthasar Streiff
Dramaturgie: Barbara Sommer
Besetzung
Robert Dölle
Werner Stauffacher
Simon Kirsch
Ulrich von Rudenz
Nicola Mastroberardino
Berta von Bruneck, Werner von Attinghausen
Thomas Reisinger
Konrad Baumgarten, Rösselmann, u.a.
Max Rothbart
Arnold vom Melchtal
Thiemo Strutzenberger
Hermann Gessler, Wilhelm Tell (5. Akt)
Singoh Nketia
DJ Flink