Wir sind Affen
eines kalten Gottes

Foto: Ana Lukenda
Offenbachplatz
Uraufführung am 04. Mai 2018
Karl Marx: Philosoph, Ökonom, Gesellschaftstheoretiker, Staatswissenschaftler, Religionskritiker, politischer Journalist, Protagonist der Arbeiterbewegung, getaufter Protestant, Enkel von Rabbinern, Staatenloser, Vater von sieben (ehelichen) Kindern, romantischer Liebhaber, guter Freund, geistreicher Denker, Träumer, hellsichtiger Analytiker seiner Zeit, Stubengelehrter, Genussmensch, prekär lebend und verschwenderisch, die meiste Zeit seines Lebens finanziell abhängig, humorvoll, schwierig und voller Widersprüche, tausendmal totgesagt und unsterblich zugleich.

»Alles, was ich weiß, ist, dass ich kein Marxist bin«, soll Karl Marx über sich selbst gesagt haben. Wer aber war er? Und welche Bedeutung hat sein Werk heute noch 200 Jahre später? Die Theatergruppe subbotnik begibt sich auf eine theatrale Spurensuche: versponnen und eigenwillig, mit feinem Gespür für Töne und Zwischentöne – wie schon in ihren zwei bisherigen Abenden am Schauspiel Köln.
subbotnik
Kostüm: Nathalie Himpel
Dramaturgie: Julia Fischer
Besetzung
Tsimafei Birukou
Kornelius Heidebrecht
Martin Kloepfer
Henning Nierstenhöfer
Oleg Zhukov