ZERSTREUUNG ÜBERALL!

EIN INTERNATIONALES RADIOBALLETT VON LIGNA
Foto: Dajana Lothert
Eine Koproduktion mit Künstlerhaus Mousonturm und Hessisches Staatsballett im Rahmen der Tanzplattform Rhein-Main, Tanz im August / HAU Hebbel am Ufer, Theaterfestival Basel und Zürcher Theater Spektakel. Gefördert durch Zweijahresförderung der Stadt Frankfurt am Main
TANZ
Offenbachplatz
Dauer:
ca. 1 Stunde
Wie können Performances unter den Bedingungen des Social Distancing aussehen und zugleich Perspektiven für ein zukünftiges Miteinander entwerfen? Im Radioballett hört das Publikum gleichzeitig, aber vereinzelt in einem zentralen öffentlichen Raum – mit Mindestabstand und Maske – eine Choreografie über Kopfhörer. Sie lädt dazu ein, sich zerstreut, aber dennoch kollektiv zu bewegen – und dabei eine vielfach gebrochene, internationale Perspektive zu gewinnen.
LIGNA, bestehend aus den Medien- und Performance-Künstlern Ole Frahm, Michael Hueners und Torsten Michaelsen, hat dafür 14 renommierte internationale Choreograf*innen um Beiträge gebeten. Die Stimmen der Künstler*innen motivieren das Publikum dazu, ihre Choreografien mit dem eigenen Körper auszuführen.

Mit Beiträgen von: Alejandro Ahmed (Brasilien), Edna Jaime (Mosambik), Geumhyung Jeong (Sudkorea), Eisa Jocson (Philippinen), Raquel Meseguer (Grossbritannien), Bebe Miller (USA), Maryam Bagheri Nesami & Mitra Ziaee Kia (Iran), Mamela Nyamza (Südafrika), Bhenji Ra (Australien), Nir Shauloff & Dana Yahalomi / Public Movement (Israel), Melati Suryodarmo (Indonesien), Yuya Tsukahara + contact Gonzo (Japan)
Produktion, Regie & Text: Ole Frahm, Michael Hueners, Torsten Michaelsen (LIGNA)
Stimmen: Mareike Hein, Laura Hicks, Harvey Friedman, Ingo Tomi und die Beitragenden
Musik: Emilian Gatsov
Dramaturgische Unterstützung: Anna Wagner, Maria Rossler, Tatsuki Hayashi, Virve Sutinen
Choreografische Beratung: Laura Hicks