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Das Online-Programm am Schauspiel Köln

#DIGITAL

DER ENDLOSE SOMMER

von Madame Nielsen
Die dänische Autorin und Performerin Madame Nielsen ist in Skandinavien ein Star.
Mit DER ENDLOSE SOMMER hat sie ein melancholisches, sehnsuchtsvolles Erinnerungsbuch geschrieben, die Geschichte eines Sommers, in dem plötzlich alles möglich ist.
In einem Herrenhaus in Dänemark begegnen sie sich: Die Mutter. Das Mädchen. Der scheue Junge. Der Portugiese. Der schöne Lars. Eine Liebesgeschichte beginnt, die alles verändert. Für eine Weile sind die Gesetze des Alltags aufgehoben, der weiße Hof wird zu einem utopischen Ort, die Zeit verliert an Kontur – bis die Auflösung beginnt.
Eine flirrende Erzählung von Liebe und Tod, das Requiem für einen Sommer und die Menschen, die in ihm aufgehoben waren.

Seit Jahren ist sie das Gesprächsthema Nummer eins der Einwohner*innen von La Matosa, einem kleinen Dorf in der mexikanischen Provinz. Verehrt, verachtet, gefürchtet und von allen nur »die Hexe« genannt, erzählt man sich sie schauerlichsten Geschichten über sie: sie treibe es mit dem Teufel, spreche mit den Toten, braue allerlei Heilmittel zusammen. Bis sie eines Tages unter der flirrenden Hitze zwischen Schilf und den Motorengeräuschen der Landstraße in einem Zuckerrohrfeld tot aufgefunden wird.
Wer hat ihr das angetan, was für ein Motiv steckt dahinter? Stück für Stück erschließt sich die Vorgeschichte des Mordes durch den multiperspektivischen Plot sechs verwaister Seelen: Yesenia, die schon früh lernte, Verantwortung für ihre Familie zu übernehmen, Luismi, Munra und Brando, die der Auswegslosigkeit und Armut nur durch den Rausch entkommen können, Chabela, die sich prostituiert, seit sie denken kann, und die 13-jährige Norma, die vor den Konsequenzen ihrer ungewollten Schwangerschaft flieht.

SCHWARZWASSER

DER FILM
Eine spanische Insel, ein österreichischer Politiker, eine russische Oligarchennichte: eine toxische Kombination. Denn vor laufender, heimlich installierter Kamera verspricht der Mann der Frau die Herrschaft über die nationale Medien-Landschaft, um die eigene Macht zu stärken. Die heimische Natur verkauft er ihr in seinem dionysischen Rausch gleich mit: Flüsse und Seen könne man gewinnbringend privatisieren, Berge und Täler für den lukrativen Straßenbau nutzen. Als der Plan publik wird, zerreißt es den Politiker samt Regierung.
Ausgeruht haben sich Schauspieler Stefko Hanushevsky und Regisseur Rafael Sanchez nach ihrer Premiere im Oktober nicht, stattdessen haben sich die beiden mit viel Energie und Humor daran gemacht, die Aufführung für die Kamera zu konzipieren! Sie haben nun die Gelegenheit, bequem von zuhause aus wieder Theater auf der großen Bühne – oder vielmehr im Reisebus – zu erleben!

Früchte des Zorns

Filmische Bearbeitung
MIT UNTERTITELN IN ENGLISCHER SPRACHE
Die Dekonstruktion des amerikanischen Traums steht im Mittelpunkt des mit dem Pulitzerpreis gekrönten Romans FRÜCHTE DES ZORNS. John Steinbeck erzählt darin die Geschichte der Farmerfamilie Joad aus Oklahoma, die nach Jahren der Dürre ihr altes Leben aufgibt und sich auf die Reise entlang der Route 66 macht. Ihr Ziel: Kalifornien. Doch der Californian Dream rückt in immer weitere Ferne, als die Migrierenden im Westen bloß auf Schwindler*innen, Ausbeutung und Ausgrenzung stoßen. Ein Stoff der Stunde, der die Zusammenhänge zwischen Wirtschaftskrise, Migrationsbewegung und Klimawandel aufdeckt.

EDWARD II

Online-Serie
MIT UNTERTITELN IN ENGLISCHER SPRACHE
Basierend auf Christopher Marlowes Theaterstück EDWARD II. schreibt der österreichische Dramatiker Ewald Palmetshofer die Geschichte des abtrünnigen Herrschers König Eduard II. neu. Die Konflikte der handelnden politischen Persönlichkeiten verlegt er ausschließlich ins Private. Hier entsteht ein neues Schlachtfeld: Begehren und Leidenschaft stehen Staatsräson und Kontrolle gegenüber, Sehnsucht und persönliches Glück kämpfen gegen Verantwortung und Machtinteressen. Ist auch die Liebe nur eine Ware, mit der man handeln kann, um zu bekommen, was man will?

Die Regisseurin Pınar Karabulut gießt Palmetshofers Text nun in eine exklusive Online-Serie aus sechs Folgen. Ab dem 12.02. erscheint jeden Freitag eine neue Folge!

Vögel

Filmische Bearbeitung
MIT UNTERTITELN IN ENGLISCHER UND DEUTSCHER SPRACHE
Eine moderne Version von ROMEO UND JULIA, auf Hebräisch, Arabisch, Englisch und Deutsch erzählt. Nach seiner preisgekrönten Arbeit VERBRENNUNGEN inszeniert Stefan Bachmann zum zweiten Mal einen Stoff von Wajdi Mouawad und gießt ihn in die filmische Form.
VON RICHARD SIEGAL / BALLET OF DIFFERENCE

New Ocean Sea Cycle
Pinakothek Ed.
1/14 – Baffin

IM RAHMEN DES 17. INTERNATIONALEN FESTIVALS FÜR ZEITGENÖSSISCHEN TANZ
DER LANDESHAUPTSTADT MÜNCHEN »DANCE 2021«
In NEW OCEAN SEA CYCLE - PINAKOTHEK ED. 1/14 - BAFFIN entwirft Siegal, zusammen mit dem Lichtkünstler Matthias Singer ein mathematisches System, das mittels eines eigens entwickelten Algorithmus Datensätze des Klimawandels in choreografische Handlungen übersetzt. So basiert die Choreografie auf einer grafischen Darstellung des Ausmaßes, in dem das Polareis die Meere in der Polarregion bedeckt. So technisch diese Methode klingt, ermöglicht sie trotzdem die besondere Einzigartigkeit jeder einzelnen Vorstellung.

In der Rotunde der Pinakothek der Moderne präsentiert der renommierte Choreograph Richard Siegal seine neue Kreation. Der Aufführung in der Pinakothek der Moderne liegt die Entwicklung der Baffin-See zugrunde. Unter der gewaltigen Kugel der Skulptur HOWL des indisch-britischen Künstlers Anish Kapoor stellt Richard Siegal seine Choreographie in direkten Bezug zum Raum und macht den Klimawandel für alle spürbar.
DOKUMENTARFILM

MR. GAGA

EIN FILM ÜBER LEIDENSCHAFT, AUSDRUCK UND FREIHEIT
Der Dokumentarfilm MR. GAGA von Tomer Heymann gewährt intime Einblicke in das Leben und Arbeiten des israelischen Ausnahmechoreografen Ohad Naharin und verdeutlicht, wie er sich im Laufe seines Lebens weiterentwickelt hat.
Ohad Naharin wächst in einem Kibbuz auf und dient im Jom-Kippur-Krieg. Erst im Alter von 22 Jahren beginnt er professionell zu tanzen. Naharin geht seinen Weg über die großen Ballettschulen in New York und Paris, um 1990 schließlich die Stelle als künstlerischer Leiter der Batsheva Dance Company in Israel anzutreten. Nach einer gravierenden Rückenverletzung steht er scheinbar vor seinem Karriereende. Doch sein Drang zu tanzen bleibt ungebrochen und inspiriert ihn zu einer revolutionären Erfindung: Der Tanzstil »Gaga« wird geboren!

ONLINE-STREAM

MACHTSPIELE

von und mit dem Spielklub POLYLUX
jederzeit abrufbar
Macht ist überall! Manchmal lässt sie sich nicht so leicht sehen und doch... irgendwie spürt man sie. Aber was ist Macht? Liegt es in unserer Natur, nach Macht zu streben? Wie lässt sich Macht entlarven? Hinter welchen Mechanismen versteckt sie sich? Mit heiteren, poetischen und fragenden Beiträgen versuchen 13 Jugendliche sich den vielseitigen Erfahrungen von Macht zu nähern und erkunden die Macht, die jeder Mensch über sich selbst haben kann.
LIVE-STREAM

TWO FOR THE SHOW

ALL FOR ONE AND ONE FOR THE MONEY
EXTENDED CHOREOGRAPHER’S CUT
von Richard Siegal / Ballet of Difference am Schauspiel Köln
Aus dem Netz, für das Netz. Richard Siegal hat seine selbstreflexive Online-Performance ALL FOR ONE AND ONE FOR THE MONEY um neue Choreografien und Szenen sowie eine neue 25-minütige und auf Spitze getanzte Eingangssequenz erweitert. Mehr noch: Zu dem mitreißenden Soundtrack von Lorenzo Bianchi-Hoesch treten neue an Video-Games geschulten Sounds des Komponisten Markus Popp. Es gibt eine Reihe neuer schillernder Kostüme von Flora Miranda und sogar ein neues Bühnenbild das Siegal gemeinsam mit dem Lichtdesigner Matthias Singer erarbeitet hat. In einem beeindruckenden neuen Bühnenbild, das den Irrungen und Wirrungen der letzten Monate genauso Ausdruck zu verleihen scheint wie einer zyklischen Ordnung des Kosmos, versteht sich vor allem der 25minütige, auf Spitze getanzte erste Teil des Abends als Hommage an den Tanz, die Künste und die menschliche Begegnung.

INPUT/OUTPUT

Theaterpraktischer Workshop
Im digitalen Gesprächsraum tauschen wir uns anhand einer unserer Inszenierung über aktuelle Diskurse, Erfahrungen und Projekte aus. Monatlich begrüßen wir einen externen Gast, der*die weitere Impulse aus seiner*ihrer Perspektive mitbringt.

CLOSE UP

TEAM CLOSE UP TRIFFT...
Close Up geht in die nächste Runde! Nicolas Lehni übernimmt wieder das investigativ geführte Mikrofon und stellt regelmäßig gemeinsam mit Lola Klamroth Kolleg*innen des Ensembles vor. Erst kurz vor der Aufnahme erfahren die beiden Teilnehmer*innen, was passieren wird.

Nicolas Lehni trifft Bruno Cathomas

NACHTSPAZIERGANG

EIN MOBILES GESPRÄCHSFORMAT MIT DEN SPIELER*INNEN UNSERER DREI THEATERKLUBS
TELEFONAT & SPAZIERGANG
Unsere Mitarbeiter*innen des Schauspiel Köln laden Sie zu einem mobilen Gesprächsformat zum aktuellen Spielzeitthema »Widerstand und Gehorsam« ein.
Stellen Sie sich vor, Sie stehen vor Ihrer Haustür, bereit für einen kleinen Spaziergang. Das Handy klingelt und gleich werden Sie mit einer Ihnen noch völlig unbekannten Person ein Telefongespräch führen, während Sie beide durch den Abend spazieren. Wir nehmen uns Zeit für diesen Austausch der besonderen Art. Unsere Mitarbeiter*innen teilen mit Ihnen Gedanken und Erlebnisse, gemeinsam spazieren Sie unabhängig voneinander durch den Abend. Nach spätestens 30 Minuten gilt es sich zu verabschieden.

Encounters#1

Literarische Begegnungen zwischen Tanz, Bildender Kunst und Philosophie
Eine Kooperation zwischen Kolumba, tanz.köln und dem Deutschen Tanzarchiv Köln
Im Rahmen der Kolumba-Jahresausstellung zum Thema Kunst und Choreographie kommt es zu einer ungewöhnlichen literarischen Begegnung zwischen Tanz, Bildender Kunst, Philosophie, Literatur und Film. In Form einer performativen Text- und Filmmontage treffen die Tanzlegende Isadora Duncan, der Philosoph Friedrich Nietzsche und der Schriftsteller Hugo von Hofmannsthal aufeinander – stellvertretend für den ästhetischen Aufbruch in Tanz, Literatur und Philosophie zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

ENCOUNTERS#2

LITERARISCHE BEGEGNUNGEN ZWISCHEN TANZ, BILDENDER KUNST UND PHILOSOPHIE
Eine Kooperation zwischen Kolumba, tanz.köln und dem Deutschen Tanzarchiv Köln
Im Rahmen der Ausstellung zum Thema Kunst und Choreographie kommt es zu ungewöhnlichen literarischen Begegnungen zwischen Tanz, Bildender Kunst, Philosophie, Literatur und Film. In Form einer performativen Text- und Filmmontage treffen in der zweiten Folge der Tänzer Waslaw Nijinksy, der Komponist Igor Strawinsky und der Kunstkritiker und Impresario Sergej Diaghilew aufeinander.

Diaghilews Vision der Integration aller Künste in einem tänzerischen Gesamtkunstwerk hatte in Waslaw Nijinsky und Igor Strawinsky kongeniale Mitstreiter gefunden, die das russische Ballett zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den Metropolen Europas zu neuem Weltruhm führten. Doch die Auftritte der »Ballets Russes« ernteten nicht nur Beifall. Immer wieder kam es bei Premieren und Aufführungen zu wütenden Protesten. Die Textmontage gibt im Fall der drei Protagonisten einen Einblick in die Nachtseiten künstlerischen Schaffens, die den Tänzer ebenso wie den Impresario immer wieder einholten und beide zu eigenwilligen Reflektionen über ihr künstlerisches Schaffen und das Unverständnis von Publikum und Kritik animierten.

ENCOUNTERS#3

Eine Kooperation zwischen Kolumba, tanz.köln und dem Deutschen Tanzarchiv Köln
Eine Kooperation zwischen Kolumba, tanz.köln und dem Deutschen Tanzarchiv Köln
Im Rahmen der Kolumba-Jahresausstellung zum Thema Kunst und Choreographie kommt es zu ungewöhnlichen literarischen Begegnungen zwischen Tanz, Bildender Kunst, Philosophie, Literatur und Film. In Form einer performativen Text- und Filmmontage treffen in der dritten und letzten Folge die Tänzerinnen Mary Wigman, Gret Palucca und der Maler Ernst Ludwig Kirchner aufeinander.

1926 begegnet der Maler Ernst Ludwig Kirchner in Dresden den Tänzerinnen Mary Wigman und Gret Palucca. Während Mary Wigman im Kleinen Foyer der Königlichen Residenz für ihr Gruppentanzwerk „Totentanz“ probt, ist Ernst Ludwig Kirchner als „stummer Partner“ immer dabei: das Gesehene reflektierend, zeichnend… und erkennend, wie sehr die modernen Künste jener Jahre – der Tanz und die Malerei – zusammenhängen. Eine Seelenverwandtschaft konstatiert Kirchner in Bezug auf Mary Wigman und ihre Kunst: „Ihre Bestrebungen im Tanz sind dieselben wie ich sie in der Malerei habe.“ Doch auch Mary Wigman und Gret Palucca suchen und finden in jenen Jahren neue Formen der Reflektion über die Tanzkunst… und finden diese in der Sprache.

Und so schließt sich mit Encounters #3 ein Reigen tänzerisch-sprachlicher Reflektion: vom Vortrag „Tanz der Zukunft“ von Isadora Duncan (Encounters #1) über die Tagebuchnotizen Waslaw Nijinskys (Encounters #2) bis hin zu den Prosaskizzen einer Mary Wigman - ein jeder Text für sich Abbild der Zeit mit Bedeutung und Wirkung über die Entstehungsjahre hinaus…

MACHTSPIELE

von und mit dem Spielklub »POLYLUX«
DI 08 JUNI • AB 18.00 UHR
Digitaler Eintritt frei!
Macht ist überall! Manchmal lässt sie sich nicht so leicht sehen und doch... irgendwie spürt man sie. Aber was ist Macht? Liegt es in unserer Natur, nach Macht zu streben? Wie lässt sich Macht entlarven? Hinter welchen Mechanismen versteckt sie sich? Mit heiteren, poetischen und fragenden Beiträgen versuchen 13 Jugendliche sich den vielseitigen Erfahrungen von Macht zu nähern und erkunden die Macht, die jeder Mensch über sich selbst haben kann.

GYMNASTIK

Stretching out to past and future dances
Die Tänzer*innen des Ballet of Difference nehmen in ihrer ersten Zusammenarbeit mit dem Team von Gintersdorfer/Klaßen Splitter aus der Tanzgeschichte auf. Grundlage bieten ihnen Arbeiten von Laien und Profi-Tänzer*innen der Weimarer Republik. Sie finden dabei nicht vorhersehbare Verknüpfungen, die zu neuen Bewegungskombinationen führen: Materialgebrauch, Fashion, Erotik, Aufarbeitung von Exotik, Beauty, Wettkampfgymnastik versus kollektive und themenfokussierte Tänze sind Stichworte, die am Beginn dieser Arbeit stehen. Hans Unstern baut eigens dafür an einer neuen Harfe! Seien Sie am 27. Februar live bei der digitalen Uraufführung von GYMNASTIK. Stretching out to past and future dances dabei!

Die Johns Briefe

Eine Mini-Serie von Theda Nilsson und Julian Wolf Eicke
Wie der Meister Richard Wagner selbst sich nicht von Niederlagen hat unterkriegen lassen, kämpft auch die Belegschaft von "Heidi's am Offenbach" in diesen Zeiten weiter. Zwar können die Szenen im Saal nicht mehr bestaunt, die Sterne der Unterhaltungsbranche in ihrem Ruheraum und die Walküren nicht mehr besucht – doch folgende drei Video-Briefe geschaut werden: Folge 1 – »Heilig ist mein Herd«, Folge 2 – »Waffenlos fiel ich in Feindes Haus«, Folge 3 – »Wo in Bergen du dich birgst«
Folge 1 – »Heilig ist mein Herd«

Lockdown

Draußen Frühling, drinnen Krise.
Ein Podcast aus dem stillgelegten Leben.
#staythefuckathome in Zeiten von Corona? Auch nicht so leicht. Man hat plötzlich Zeit. Viel Zeit. Unser angeknackster Held, allein in seiner Wohnung, sucht nach Ablenkung. Versucht es mit Netflix und Superfood, Sport und Kunst, Achtsamkeitsübungen und Ausflügen in die digitale Welt. Was hilft, wenn draußen Corona ist und drinnen ist man selbst? Ein Podcast – geschrieben von Julian Pörksen. Sprecher: Yuri Englert.

Unter vier Augen

Eine Gesprächsreihe von der Freitag, WDR 3 und Schauspiel Köln
Podcast mit: Jakob Augstein und wechselnden Gästen aus Politik, Kultur und Gesellschaft

Die Lücke 2.0

Ein Hörstück
Zum 09. Juni, dem Jahrestag des 2004 stattgefundenen Nagelbombenanschlages auf der Keupstraße, hatten wir eigentlich eine Neubearbeitung der Inszenierung geplant. Doch obwohl uns die Corona-Maßnahmen einen Strich durch die Rechnung machten, bleiben wir mit den Themen auf Sendung – so hat die Produktion mit den Beteiligten aus der Keupstraße ein Hörstück aufgenommen.

RISIKO

EIN PROJEKT VON UND MIT DER OLDSCHOOL
Frühjahr 2020: Stillstand. Eine neue, besonders gefährdete Risikogruppe wird definiert. Ganze Generationen von Senior*innen sehen sich auf einmal einem Alltag aus unerwarteter Solidarität, staatlichem Schutz, aber auch persönlicher Isolation ausgesetzt. Und während die Mehrheitsgesellschaft langsam aus dem Lockdown erwacht, sind die Senior*innen weiterhin dem Umgang ihrer neuen Identität als Risikogruppe ausgesetzt.