Metropol

nach dem gleichnamigen Roman von Eugen Ruge
In der Theaterfassung von Armin Petras
Depot 2
URAUFFÜHRUNG:
01. Oktober 2021
Nächste Vorstellungen
https://www.schauspiel.koeln Schauspiel Köln Schanzenstraße 6-20, 51063 Köln
Fr 01 Okt 20.00
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So 03 Okt 20.00
https://www.schauspiel.koeln Schauspiel Köln Schanzenstraße 6-20, 51063 Köln
Do 14 Okt 20.00
Sowjetunion Ende der 1930er Jahre: Charlotte und ihrem Mann Wilhelm ist die Flucht aus Nazideutschland geglückt. Im Heimatland des Kommunismus wollen sie ein neues Leben beginnen und, wie viele andere überzeugte Genoss*innen aus der ganzen Welt, den Traum von einer gerechten Gesellschaft verwirklichen. Da beginnen in Moskau die Schauprozesse gegen »Verräter*innen« und »Volksfeind*innen« aus den eigenen Reihen. Mit großem Erschrecken realisiert Charlotte, dass auch einer ihrer Bekannten unter den Angeklagten ist. Reicht diese Bekanntschaft aus, um auch Charlotte und Wilhelm verdächtig werden zu lassen? Haben sie sich schuldig gemacht? Im Sinne welcher Anklage? Das Paar bekommt die Anweisung, sich ins ehemalige Luxushotel Metropol einzuquartieren. Der stalinsche Terror greift um sich. Fortlaufend verlieren Menschen ihre Posten, werden verhaftet, hingerichtet oder verschwinden spurlos. Und trotzdem, trotz der zunehmenden Isolation, der Angst, der offensichtlichen Widersprüche wollen Charlotte und die Menschen um sie herum an ihrem Glauben an den Kommunismus festhalten, dürfen keine Zweifel aufkommen.
Als eine »Geschichte darüber, was Menschen zu glauben bereit, zu glauben im Stande sind« beschreibt der Autor Eugen Ruge seinen Roman METROPOL. Wie schon mit seinem preisgekrönten Buch IN ZEITEN DES ABNEHMENDEN LICHTS widmet er sich darin seiner Familiengeschichte und beschreibt die Moskauer Jahre seiner Großmutter, die sie wie durch ein Wunder überlebte. Armin Petras hat den beklemmenden Tatsachenroman für die Bühne bearbeitet und bringt ihn im Depot 2 zur Uraufführung.

Bühne: Olaf Altmann
Kostüme: Cinzia Fossati
Musikalische Einrichtung: Sven Kaiser
Licht: Jürgen Kapitein
Dramaturgie: Sibylle Dudek