TANZGASTSPIEL
Doris Uhlich

Habitat

Im Rahmen des Britney X Festivals
Ehrenfeld
Premiere: 11. Juni 2022
Altersempfehlung:
ab 18 Jahren
Nächste Termine & Tickets
https://www.schauspiel.koeln Schauspiel Köln Schanzenstraße 6-20, 51063 Köln
Sa 11 Jun 18.00 - 19.45
https://www.schauspiel.koeln Schauspiel Köln Schanzenstraße 6-20, 51063 Köln
So 12 Jun 17.00 - 18.45
Im Rahmen des Britney X Festival lädt Tanz Köln die österreichische Choreografin Doris Uhlich mit ihrer Produktion HABITAT nach Köln ein. Sie wird die installative Tanzperformance mit einem lokalen Cast erarbeiten und innerhalb des Festivals zur Aufführung bringen. HABITAT ist eine Utopie. Eine schamlose, aber auch schambefreite Hymne auf den nackten Körper jenseits von kulturellen Einschreibungen und gängigen Schönheitsidealen. Der Körper wird nicht zum Fetisch, zum Objekt, degradiert und Fleischlichkeit nicht metaphorisch oder poetisch ideologisiert, sondern materiell aufgefasst und dabei mit seiner ganzen Masse und Wucht, aber auch in seiner Fragilität gezeigt.
Doris Uhlich beschreibt ihre Arbeit als Suche und Recherche nach kollektiver Energie, Vernetzung, Verbundenheit, Empathie. Sie sucht in HABITAT nach Ritualen, in denen Körper gefeiert und als Epizentrum von Aktion und Veränderung erfahren werden. Dabei nimmt Musik – besonders elektronische Tanzmusik von New Wave bis Techno – eine wichtige Rolle ein.

Doris Uhlich entwickelt seit 2006 eigene Projekte. Im Werk der Choreografin steht die Beschäftigung mit Alltagsgesten im Zentrum oder auch, wie in SPITZE (2008) oder COME BACK (2012), mit künstlichen Gesten – in diesen Fällen dem strikten Bewegungscode des klassischen Balletts. Ihre Performances sind oft Auseinandersetzungen mit Schönheitsidealen und Körpernormen. Seit MORE THAN NAKED (2013) beschäftigt sich Uhlich in ihren Arbeiten zudem mit der Darstellung von Nacktheit jenseits von Ideologie und Provokation. Dabei nimmt Musik – besonders elektronische Tanzmusik von New Wavebis Techno – eine wichtige Rolle ein.
Konzept & Choreografie: DORIS UHLICH
Förder*innen
Gefördert durch die Kulturabteilung der Stadt Wien, Konzeptförderung 2018-2021
und Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport.