Ballet of (Dis)Obedience

Foto: Thomas Schermer
von Richard Siegal / Ballet of Difference
Eine Produktion von Schauspiel Köln und Tanz Köln
Tanz
Depot 1
Dauer:
1 Stunde 10 Minuten • Keine Pause
Uraufführung:
24. März 2023
Trailer
Termine & Tickets
https://www.schauspiel.koeln Schauspiel Köln Schanzenstraße 6-20, 51063 Köln
Mi 28 Feb 19.30 - 20.40
anschl. Nachgespräch
Ausverkauft!
Eventuell Restkarten an der Abendkasse
Für eine Ästhetik des (Un-)Gehorsams. Die Eindrücke, die Richard Siegal und seine Kompanie Ballet of Difference auf einer Japanreise im September 2022 sammeln konnten, finden nun ihren Weg in einen abendfüllenden Tanzabend. Siegal und sein Team hatten sich nach Tokio aufgemacht, um die Praxis des Shuudan Koudou, auch bekannt als »Japanese Precision Walking«, zu erlernen. Die streng synchronisierten Gruppenchoreografien verblüffen in ihrer radikalen Stringenz und sind nicht zuletzt durch einen eigentümlichen subtilen Humor zu einem heimlichen Youtube-Hit avanciert. Siegal erkennt in der extremen Disziplinierung der Körper eine Analogie zur Ausbildungspraxis des klassischen Balletts. Im wechselseitigen Austausch dieser Bewegungskulturen werden Fragen nach individuellem und kollektivem Denken, nach persönlicher Entscheidungskraft und sozialer Verantwortung gestellt. Für dieses außergewöhnliche Projekt hat Richard Siegal einen besonderen Gast eingeladen: Nazareth Panadero, langjährige Weggefährtin Pina Bauschs, die längst zur Ikone des Wuppertaler Tanztheaters geworden ist, steht zusammen mit dem BoD-Ensemble auf der Bühne.
Choreografie & Bühne: Richard Siegal
Kostüm: Flora Miranda
Licht & Video: Matthias Singer
Musik: Alva Noto
Dramaturgie: Tobias Staab

EINE PRODUKTION VON SCHAUSPIEL KÖLN UND TANZ KÖLN

Gefördert durch
Eine Kooproduktion mit
Unterstützer*innen
Pressestimmen
»Nach „Xerrox Vol. 2“, das im Mai auch beim Münchner Festival „Dance“ gastiert, hat Richard Siegal mit seinem (Un-)Gehorsams-Ballett einmal mehr ins Schwarze getroffen.«
Süddeutsche Zeitung
»Auch wenn das Repertoire keine ungewöhnlichen Gesten enthält, so ist unschwer zu erkennen, dass in der Präzision der Synchronität viel Arbeit steckt.«

Kölnische Rundschau