Drahtseilakt /
Cambaz GÖSTERİSİ

Foto: Ana Lukenda
von und mit dem
IMPORT EXPORT KOLLEKTIV& Friends
Schauspiel
Depot 2
Dauer:
1 h 55 Min. • keine Pause
Uraufführung:
14. April 2024
Altersempfehlung:
ab 12 Jahre
Termine & Tickets
https://www.schauspiel.koeln Schauspiel Köln Schanzenstraße 6-20, 51063 Köln
Do 09 Mai 18.00 - 19.55
Ausverkauft!
Eventuell Restkarten an der Abendkasse
https://www.schauspiel.koeln Schauspiel Köln Schanzenstraße 6-20, 51063 Köln
Mi 15 Mai 18.00 - 19.55
Ausverkauft!
Eventuell Restkarten an der Abendkasse
Vor gut 50 Jahren kommt es unter anderem bei Ford in Köln und bei Pierburg in Neuss zu »wilden« Streiks, initiiert von Migrant*innen. Sie lehnen sich auf gegen das rassistische, sexistische Lohnsystem und die ausbeuterischen Arbeitsbedingungen. Deniz Yılmaz ist Teil des Widerstands. Deniz ist Vorbild, Kollege, Verbündete, Freund*in, Mutter oder Großvater. Deniz ist eine fiktive Figur, entstanden aus den Erfahrungen und Erzählungen des Ensembles. Deniz ist jung und alt. Deniz kommt an und bricht auf. Deniz liebt und vermisst, ist aufmüpfig und angepasst, scheitert und gewinnt.
Ein intergeneratives Ensemble begibt sich mit dem Publikum auf die Suche nach dieser fiktiven Figur. Was hat sich seit den Streiks getan und wie sieht Protest heute aus? Bei einem performativen Spaziergang über das Carlswerk-Gelände erzählen sie von Erinnerungen und Widerstand, von dem Mut, sich aufzulehnen, von Solidarität und der Sehnsucht danach, anzukommen.

Die Regisseurin Saliha Shagasi bringt Spieler*innen aller Spielklubs sowie von DIE LÜCKE 2.0 mit Zeitzeug*innen der spontanen Streiks 1973 und Anwohner*innen aus Mülheim zusammen.

Das Stück findet auf deutscher und z.T. auch türkischer Sprache statt.
Mit Gedichten von Semra Ertan.

Bitte beachten Sie:
DRAHTSEILAKT / CAMBAZ GÖSTERİSİ findet zum Großteil draußen statt. Es wird ca. 1,5 km Weg über das Carlswerk-Gelände zurückgelegt, dieses ist barrierearm aber nicht barrierefrei.

In DRAHTSEILAKT / CAMBAZ GÖSTERİSİ werden Erfahrungen rund um das Thema Rassismus geschildert und Suizid thematisiert.
Kostüme: Melina Jusczyk
Licht: Manfred Breuer
Dramaturgie: Johanna Rummeny
Produktionsassistenz: Ágnes Nagy · Eva Wittmann
Förder*innen
Gefördert im Rahmen des Fonds »Kulturelle Bildung im Alter« vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.