Helges Leben

Revisited 2022
Foto: Ana Lukenda
von Sibylle Berg
Schauspiel
Depot 1
Dauer:
1 Stunde 30 Minuten • Keine Pause
Premiere:
14. Dezember 2022
Altersempfehlung:
ab 14 Jahren
Trailer
Termine & Tickets
https://www.schauspiel.koeln Schauspiel Köln Schanzenstraße 6-20, 51063 Köln
Do 14 Mär 19.30 - 21.00
https://www.schauspiel.koeln Schauspiel Köln Schanzenstraße 6-20, 51063 Köln
Di 16 Apr 19.30 - 21.00
https://www.schauspiel.koeln Schauspiel Köln Schanzenstraße 6-20, 51063 Köln
So 28 Apr 19.30 - 21.00
In absehbarer Zukunft: Die Menschen sind ausgestorben, die Tiere haben das Kommando. Gott und Tod sind bei ihnen als Entertainment-Profis angestellt. Als Unterhaltungsprogramm wünschen sich die Tiere ein einfaches kleines Menschenschicksal – und so kommt Helges Leben auf die Bühne. Besonders lustig ist seine Existenz nicht, denn der treueste Begleiter ist seine Angst, und Liebe ist schwer zu finden. Die Tiere schauen dem menschlichen Scheitern zu und staunen: Diese Kreaturen haben einmal die Welt regiert? Sich über alle anderen Lebewesen gestellt? Mit welchem Recht eigentlich?
Mehr als zwanzig Jahre ist Sibylle Bergs Stück HELGES LEBEN inzwischen alt. Und gehört damit derselben Generation an wie die Mitglieder des IMPORT EXPORT KOLLEKTIVS. Zwanzig Jahre – in denen der Klimawandel und das Artensterben fortgeschritten sind. Die junge Regisseurin Saliha Shagasi bringt Sibylle Bergs komischen wie bösen Abgesang auf die menschliche Dominanz auf die Bühne des Depot 1 und nimmt ihn zum Ausgangspunkt einer gemeinsamen Recherche über die Themen (Zukunfts-)Angst, Mut und die Frage, was eigentlich ein gutes Leben ist.

Bitte beachten Sie: In HELGES LEBEN werden die Themen (sexualisierte) Gewalt und Suizid angesprochen. Es kommen stroboskopartige Lichteffekte zum Einsatz. Bei bestimmten Blitzfrequenzen können unter Umständen epileptische Anfälle ausgelöst werden. Außerdem gibt es laute Musikeinspielungen, unser Servicepersonal im Foyer händigt Ihnen gern Ohrstöpsel aus.
Choreografie: Judith Niggehoff
Licht: Jan Steinfatt
Dramaturgie: Sibylle Dudek
Pressestimmen
»Die insgesamt runde Inszenierung von Bergs Tragikomödie verbreitet gute Laune
was nicht nur am Text selbst liegt, sondern auch an der witzigen Umsetzung.«
Nachtkritik.de
»Spätestens an diesem Punkt wird aber klar, dass das Import Export Kollektiv genau den richtigen Text gewählt hat: Dem Zivilisationsabgesang setzen sie ihre Lebensgier entgegen, der Aussichtslosigkeit ihre Träume.«
Kölner Stadt-Anzeiger
»Das “Freund und Family“- Publikum riss es zu stehenden Ovationen hin.«
Kölnische Rundschau