Wenn wir einander
ausreichend gequält haben

Foto: Thomas Aurin
von Martin Crimp
Deutsch von Ulrike Syha
Schauspiel
Depot 2
Dauer:
90 Minuten • Keine Pause
Deutschsprachige
Erstaufführung:
28. Oktober 2022
Trailer
Termine & Tickets
https://www.schauspiel.koeln Schauspiel Köln Schanzenstraße 6-20, 51063 Köln
Sa 11 Feb 20.00 - 21.35
anschl. Nachgespräch
https://www.schauspiel.koeln Schauspiel Köln Schanzenstraße 6-20, 51063 Köln
So 12 Mär 20.00 - 21.35
Vorverkaufsstart 06 FEB 2023
Eine Frau und ein Mann. Hat er sie entführt? Hält er sie gegen ihren Willen fest? Oder ist es ein Spiel? Und wenn ja: Wer von beiden wird es gewinnen? Auch das Dazukommen weiterer Personen – einer Haushälterin und zweier Mädchen – schafft keine klaren Verhältnisse. Im Gegenteil: Hier gibt es offenbar keine Gewissheiten. Und Spielregeln sind nur dazu da, sie im nächsten Moment lustvoll wieder zu unterlaufen. Der britische Dramatiker Martin Crimp hat zwölf Variationen einer Begegnung geschrieben, bei der sich die Grenze von Macht und Ohnmacht beständig verschiebt. Mit abgründigem Witz und scharfer Beobachtungsgabe lässt er die Widersprüche im Geschlechterverhältnis offenbar werden und zeigt dabei, wie jahrhundertealte Machtstrukturen sich einprägen und fortleben – und sei es auch nur als Parodie.

Regisseur Thomas Jonigk, von dem zuletzt BRUDER EICHMANN zu sehen war, bringt das Stück als Deutschsprachige Erstaufführung auf die Bühne des Depot 2.
Bühne: Lisa Däßler
Kostüme: Esther Geremus
Choreografie: Teresa Rotemberg
Musik / Sound: Mathis Nitschke
Dramaturgie: Sibylle Dudek
Pressestimmen
»Ein überaus witziger, abwechslungsreicher Abend mit hervorragenden Schauspielern, der so manche Überraschung bietet. Zu recht stürmischer Beifall. Absolut sehenswert.«
Theater Pur
»Die Kölner Inszenierung findet dafür mit einem starken, präzise agierenden Ensemble die adäquaten Bilder aus konkreten Figuren und alptraumhaften vagen Gestalten.«
Die deutsche Bühne
»Hier geschieht noch einmal, was zuletzt KÖNIG LEAR so sehenswert machte, wo man das Gefühl hatte, dass das ganze Ensemble zu Höchstleistungen aufläuft, um Martin Reinke den Raum zu geben, in dem seine Meisterleistung abliefern konnte.«
Kölnische Rundschau